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Lohnkürzung wegen angeblich zu viel gezahltem Lohn?

29.04.2005 22:12 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann


Ich habe Ende 2004 die Zustimmung gegeben, daß mein Dienstvertrag zum 01.01.2005 geändert wird (Lohnkürzung). Bis April 2005 wurde mir kein neuer Vertrag vorgelegt und ich bekam denselben Lohn wie bisher. Am 28.04.2005 wurde mir eine Änderung des Dienstvertrages gegeben. In diesem sind eine kürzere Arbeitszeit und somit auch ein geringerer Lohn enthalten. Ich habe bis zu diesem Zeitpunkt nach dem alten Vertrag gearbeitet. Trotzdem wurde mir bei der Lohnzahlung für April der angeblich zuviel gezahlte Lohn für die Monate Januar bis April abgezogen obwohl ich noch nicht weis,wieviel Lohn ich jetzt bkomme. Ist das in Ordnung? Den neuen Vertrag habe ich bis jetzt noch nicht unterschrieben.Wie soll ich mich jetzt verhalten?

Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank für Ihre Anfrage.

Nein, es ist nicht korrekt, daß Ihnen für die Monate Januar bis April Lohn in Abzug gebracht wird. Denn entgegen der Vereinbarung wurde der Arbeitsvertrag nicht zum 01.01. geändert, so daß Sie in den letzten Monaten auf Grundlage des bisher geltenden Vertrages Ihre Leistung erbracht haben. Also haben Sie auch einen Anspruch darauf, daß auch der Arbeitgeber seine (bisherigen) vertraglichen Verpflichten erfüllt und Ihnen, für Ihre Arbeitsleistung, den vertraglich vereinbarten Lohn auszahlt.

Eine Lohnkürzung für die Monate Januar bis April käme nur in Betracht, wenn Sie einer rückwirkenden Änderung des Arbeitsvertrages zum 01.01. zustimmen würden, und die geleistete Mehrarbeit nicht als zu vergütenden Überstunden betrachtet würden. Mit dieser Lösung werden Sie verständlicherweise nicht einverstanden sein.

Sie sollten deshalb Ihrem Arbeitgeber mitteilen, daß Sie zwar einer Änderung des Arbeitsvetrages mit Wirkung für die Zukunft zustimmen, aber eine rückwirkende Änderung nicht in Betracht komme, da Sie auf der Grundlage der bisher geltenden vertraglichen Vereinbarungen Ihre Leistung bereits erbracht haben.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt

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