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Lohnfortzahlung bei Krankheit

24.10.2016 18:15 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Simone Sperling


Zusammenfassung: Fragen zur Entgeltfortzahlung bei Krankheit

Im Juli war ich 6 arbeitstage wegen einer op krankgeschrieben.
da ich regelmässig überstunden mache und auch nachtzuschläge erhalte sollten diese ja angerechnet werden.
normaler weise nimmt man die letzten 3 monate zur berechnung?!
wie wird diese lohnfortzahlung wegen krankheit dann berechnet:

konkretes Bsp
stunden in Juni,Mai,April

geleistet Arbeitesstunden: 551,18h
bezahlte Urlaubsstunden: 30h
lohnfortzahlung wegen krankkeit im Mai: 32h

nachtzuschläge: 175,54 h zu 25 %
nachtzuschläge : 43,65 h zu 40 %

Der Bruttolohn beträgt pro h 13 euro

werden die lohnfortzahlung aus urlaub und Krankheit mit eingerechnet?

und wie berechnet sich die lohnfortzahlung bei Krankheit?

Sehr geehrte Damen und Herren,
Ihre Anfrage möchte ich wie folgt beantworten:

Der Entgeltfortzahlungsanspruch ergibt sich aus § 4 Entgfg. Sofern kein monatlich gleich bleibenden des Gehalt gezahlt wird, sondern durch Zuschläge usw. stets ein unterschiedliches Einkommen ergibt, sind die letzten 13 Wochen heranzuziehen. Nach Ihren Angaben ergibt sich ein Gesamtbrutto für den genannten Zeitraum von 8768,83 € und es würde sich daraus pro Tag der Krankheit ein Entgeltfortzahlungsanspruch von 134,91 € (brutto) ergeben.
Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.


Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
---------------------------------------
Rechtsanwältin
Fachanwältin für Familienrecht
Fachanwältin für Erbrecht
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Betriebswirt (HWK)





Nachfrage vom Fragesteller 25.10.2016 | 10:12

somit zählen die in den vormonaten bezogen entgeldfortzahlungen/Stunden für Urlaub und Krankheit voll mit zur Arbeitszeit, als wenn man gearbeitet hätte?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 25.10.2016 | 10:23

Ja, das ist korrekt. Dies zählt bei der Berechnung mit.

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