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Lohnfortzahlung bei Beschäftigungsverbot und Chef droht...

| 11.09.2014 12:13 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


13:32
Guten Tag.
Ich befinde mich seit knapp 3 Jahren in einem festen Arbeitsverhältnis.
Ich bin die einzige Angestellte neben meinem Chef.

Nun bin ich im 3 Monat schwanger und habe wegen Komplikationen vor 3 Wochen ein Beschäftigungsverbot erhalten.

Mein Chef hat durch das kleine Unternehmen nun die Möglichkeit sich mein Gehalt von der Krankenkasse wieder auszahlen zu lassen um z.b. einen Ersatz ein zustellen.

Er wollte nun das ich von zu Hause (Home Office) aus Arbeiten für Ihn erledige und ihn so unterstütze. Trotz Beschäftigungsverbot.

Ich möchte das aber nicht da die Komplikationen durch Stress, Druck und Überarbeitung (Arbeitsbedingt) kamen und nun droht er damit, dass er seinen Laden einfach dicht macht und so nicht mehr zahlen muss.

Nun meine Frage. Kann er das so einfach machen? Wie kann ich mich dagegen schützen? Gibt es gesetzliche Grundlagen?

Vielen dank vorab.
11.09.2014 | 12:55

Antwort

von


(2281)
Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
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Sehr geehrte Fragstellerin,

wenn Sie ein Beschäftigungsverbot erhalten haben, brauchen Sie auch nicht zu arbeiten, auch nicht per Homeoffice.

Ihr Chef kann Ihnen dann auch nicht verhaltensbedingt kündigen, lediglich im Rahmen der gesetzlichen Kündigungsfrist, allerdings auch frühestens vier Monate nach der Entbindung.

Während dieser Zeit kann er nur in ganz wenigen Ausnahmefällen kündigen, wenn beispielsweise der Betrieb kurz vor der Insolvenz steht.

Sie brauchen daher vorerst nicht weiter zu arbeiten und sollten jedes Schreiben des AG dennoch erst nehmen und ggf. Auch anwaltlich prüfen, da beispielsweise auch gegen eine Kündigung, auch wenn diese rechtswidrig ist, vorgegangen werden muss, notfalls gerichtlich.

Ich gehe aber davon aus, dass Ihr AG Sie derzeit nur veranlassen möchte zu arbeiten, ohne ernsthaft insolvenzgefährdet zu sein, da er ebenfalls Zahlungen wegen Ihres Ausfalles bekommt.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie rechtliche Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 11.09.2014 | 13:07

Sehr geehrter Herr Hoffmeyer.
Vielen Dank vorab für Ihre schnelle Antwort.

Ich habe allerdings keine Angst vor Kündigung, da habe ich mich bereits informiert, dass dies nicht rechtens wäre.
Es geht mir lediglich darum, das er damit droht seinen Laden (wir sind eine Hausverwaltung) dicht zu machen (keine Insolvenz) weil er dann eben keine Lust mehr hat. Kann er das machen? Wäre ich gesetzlich irgendwie finanziell abgesichert?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 11.09.2014 | 13:32

Sehr geehrte Fragestellerin,

Unabhängig des Mutterschutzes gelten sodann die Fristen aus dem Arbeitsvertrag, den Sie mir sonst auch gerne zusenden dürfen.

Weiterer Kündigunsschutz ist allerdings nicht möglich, da das Kündigunsschutzgesetz erst bei mehr als einer einzigen Arbeitskraft greift.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben oder rechtliche Hilfe brauchen sollten, sprechen Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber gerne weitere kostenlose Nachfragen beantworte und sich meine Kanzlei auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist.

Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 11.09.2014 | 14:11

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