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Lohnfortzahlung Kündigung


22.12.2005 21:30 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann



Drei Fragen zum Arbeitsrecht:

Ist man als Arbeitgeber zur Lohnfortzahlung verpflichtet, wenn
der Arbeitnehmer seine Krankheit wie folgt selbst herbeiführt?


1. Durch extensiven Alkoholgenuß (es ist ja klar, dass man am nächsten Tag nicht arbeitsfähig ist, wenn man sich massiv betrinkt, was bei diesem Arbeitnehmer kommt das des öfteren vor kommt )

2. Er sich schuldhaft in eine Schlägerei einläßt.

3. Ich habe einmal gehört, dass während der Krankheit nicht ohne weiteres eine Kündigung durch den Arbeitgeber erfolgen kann. Stimmt das? Zu berücksichtigen ist, dass bei diesem Betrieb das Kündigungschutzgesetz aufgrund der geringen Mitarbeiteranzahl nicht anwendbar ist.

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Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank für Ihre Anfrage.

Nach einer Entscheidung des LAG Frankfurt (6 Sa 437/04) kann der Arbeitnehmer seinen Anspruch auf Lohnfortzahlung verlieren, wenn er den Krankheitsfall grob fahrlässig selbst herbeigeführt hat. Nach Ihrer Schilderung wird Ihrem Arbeitgeber m.E. sogar bedingter Vorsatz vorzuwerfen sein, so daß ich Ihre erste Frage mit einem "Ja" beantworte.

Auch während einer Krankheit kann das Arbeitsverhältnis gekündigt werden. Wenn das KSchG keine Anwendung findet, ist dies sogar ohne Grund jederzeit möglich - sofern im Arbeitsvertrag nichts entgegenstehendes vereinbart ist.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt




--
Rechtsanwalt A. Schwartmann
Gleueler Str. 249 D-50935 Köln
Tel: (0221) 355 9205 / Fax: (0221) 355 9206 / Mobil: (0170) 380 5395

www.andreas-schwartmann.de
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