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Lohnersatz wg. Kinderbetreuung nach Kind Unfall in Kita / BGW Unfallversicherung Träger

01.09.2014 23:01 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Zusammenfassung: Verunfallt ein Kind in Schule oder Kita haben die Eltern Anspruch auf Kinderverletztengeld nach den Vorschriften der gesetzlichen Kranken- und Unfallversicherung

Frage/Sachlage:
Sohn 2J3Mon in Priv Kita verunfallt. Schienbeinbruch. BGW NRW ist zuständiger Unfallvers.Träger, das ist geklärt (da Priv Kita). Kind konnte 4 Wochen nicht in Kita. Lohnausfall der Elternteile wegen notw. Kinderbetreuung.

Krankenkasse sagt der Unfall sei losgelöst von der Kinderpflegeverletztengeld Regelung zu betrachten da Kita-Unfall.

BGW will nur Kinderpflegeverletztengeld zahlen (das bis zum Unfall verbliebene und nicht ausgeschöpfte Kinderpflegeverletztengeld - in unserem Fall 13 Tage). Darüber hinaus gebe es keinen Anspruch auf Lohnersatzleistungen.

Frage:
Ich bin an einer Aufklärung meiner Rechtslage interessiert:

- kommt in diesem Fall (BG-Unfall in Kita) die Kinderpflegeverletztengeld Regelung überhaupt zum tragen?

- wenn JA, haben wir darüber hinaus Anspruch auf weitere Lohnersatzleistungen, in welcher Höhe? Sind diese maximiert? Und wo steht dies geschrieben?

- wenn NEIN, haben wir Anspruch auf Lohnersatzleistungen, in welcher Höhe? Sind diese maximiert? Wo steht dies geschrieben?

Vielen Dank

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Da es sich vorliegend um einen BG-Unfall handelt, sind die Vorschriften des SGB VII einschlägig und hier § 45 Abs. 4 SGB VII. Diese Vorschrift verweist auch auf § 45 SGB V. Es handelt sich somit um eine Rechtsgrundverweisung.

Der Abs. 4 des § 45 SGB VII regelt schließlich das sogenannte Kinderverletztengeld, welches sich an das Kinderkrankengeld des § 45 SGB V anlehnt und keine Entgeltersatzfunktion, sondern eine familienentlastende Funktion hat.

Mit dieser Sonderform des Verletztengeldes soll den besonderen Schwierigkeiten begegnet werden, die sich bei der medizinischen Rehabilitation von verletzten oder erkrankten Kindern ergeben können.

Die Dauer ergibt sich aus § 45 SGB V.

Das Kinderpflege-Verletztengeld wird für jedes Kind längstens für 10 Arbeitstage je Elternteil am Stück, insgesamt für jeden Elternteil jährlich längstens für 25 Arbeitstage gezahlt.

Die Höhe richtet sich nach den sonstigen Vorschriften des SGB V.

Demnach ist beträgt die Höhe gem. § 47 SGB V 70 % des Bruttogehaltes gedeckelt auf 90 % des Nettoeinkommens.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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