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Lohnabzug Telefongebühr ohne Beleg


| 07.12.2009 17:07 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



Meinem Mann ist beim letzten Arbeitsentgelt einfach eine Summe in Höhe von 13,52€ abgezogen worden und 5,95 € 19 % Mwst.für private Telefongespräche die er mit seinem Diensthandy geführt hat. Er hatte mit einem Kollegen gesprochen der ebenfalls LKW Fahrer im Fernverkehr in der gleichen Firma ist und sich über Lieferadressen usw ausgetauscht. Das dies als privat geführte Grespräche ausgelegt wird weiß ich nicht ob das rechtens ist. 5,95% Mwst von 13,52€ stimmt rein rechnerisch nicht.
Meine Frage, darf ein Arbeitgeber einfach ohne Kopie der Telefonrechnung eine Summe x vom Lohn abziehen? Eine Kopie wurde verweigert und mit der Anmerkung versehen, ein Arbeitgeber darf bis 50,00€ abziehen ohne dafür Rechenschaft abzulegen.

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Sehr geehrte Ratsuchende,


die Rechtsauffassung des Arbeitgebers, er dürfe ohne Nachweis eine Pauschale abziehen, ist dann falsch, wenn diese Pauschale nicht im Arbeitsvertrag festgehalten worden ist. Fehlt es an einer solchen Vereinbarung, was ich einmal unterstelle, aber noch der genauen Vertragsprüfung bedarf, ist der Abzug unzulässig.

Auch muss der Arbeitgeber natürlich dann die angeblich geführten Privatgespräche darlegen; eine Verweigerung ist so nicht statthaft, da dann jegliche Prüfung der Berechtigung unmöglich wäre.

Hier sollte also zunächst der Arbeitsvertrag auf eine Vereinbarung geprüft, dann sollten die Nachweise verlangt werden.

Geschieht dieses nicht, sollte eine Frist zur Nachzahlung von einer Woche gesetzt werden; danach wäre dann zu überlegen, ob der Differenzbetrag gerichtlich geltend gemacht werden sollte.



Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt
Thomas Bohle



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