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Lohn nach Kündigung

27.02.2016 13:18 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Norman Schulze


Ich habe zum 26.01 bei meinem neuen Arbeitgeber angefangen. Am 17.02 hab ich ihm mitgeteilt, dass ich zum ende des Monats gerne aufhören würde. Daraufhin habe ich zum 22.02 meine kündigung per einschreiben erhalten (ohne Kündigungsfrist).

Die vereinbarung (schriftich in whatsapp vorhanden) sieht wie folgt aus:

Grundgehalt 1500€
zusätzlich sollte ich vom 26.01 bis zum 30.01 jeweils 100€ brutto für 5 Tage also 500€ brutto zusätzlich erhalten.

Da mein Arbeitsgeber meint, dass ich privat auf Kinox.to gesurft hätte, was absolut nicht der wahrheit entspricht, möchte er mir die 500€ brutto zusätzlich nicht auszahlen. Nun bin ich geneigt dort rechtlich vorzugehen. Kann er sich auf irgendeine rechtliche grundlage stützen mir die 500€ zusätzlich zu verweigern, selbst wenn er irgendwie das Gericht davon überzeugen könnte, dass ich bei der besagten Seite online war?

Sehr geehrte(r) Rechtssuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt summarisch beantworten möchte:

Kann er sich auf irgendeine rechtliche Grundlage stützen, mir die 500€ zusätzlich zu verweigern, selbst wenn er irgendwie das Gericht davon überzeugen könnte, dass ich bei der besagten Seite online war?

Hier war vereinbart, dass Sie die 500 € zusätzlich erhalten. An diese Vereinbarung hat sich Ihr Arbeitgeber zu halten. Eine pauschale Streichung mit der Begründung, Sie hätten berufstätigkeitsfremde Seiten besucht, ist dabei nicht vorgesehen.

Wenn er hier u.U. Schadensersatz geltend machen möchte, dann muss er detailliert begründen und belegen, worin denn dieser Schaden besteht und warum er genau in dieser Höhe entstanden ist. Daher wird es nicht ausreichen, dass er im Prozess belegen kann, dass Sie eine solche Seite besucht haben.

Ich möchte abschießend darauf hinweisen, dass dieses Forum lediglich die Funktion hat, einen ersten Überblick über die Rechtslage zu geben. Eine vollständige und persönliche Rechtsberatung kann hierdurch nicht ersetzen werden. Auch führt das Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen unter Umständen zu einer völlig anderen rechtliche Beurteilung.

Mit freundlichem Gruß
N.Schulze

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