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Lohn-/Gehaltspfändung u. Kontopfändung


| 07.09.2006 19:04 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stephan Bartels



Sehr geehrte Damen und Herren, um Ihnen Zeit zu sparen, umreisse ich die Problematik in Stichworten:
3 Jahre arbeitslos, Schulden nicht mehr bezahlen können, Eidesst. Vers. geleistet, neue Arbeit in Aussicht, habe vor, Arbeitgeber über bevorstehende Lohnpfändung zu informieren (ratsam?), gehört, dass es auch Kontopfändung gibt, wo einem noch weniger bleibt, als bei Lohnpfändung. Kenne die Tabellen für Pfändungsfreibeträge bei Lohn-Gehaltspfändung, wann aber wird Kontopfändung veranlasst, und wieviel Geld wird dann abgezogen?

Wie gesdagt, bin der deutschen Sprache mächtig, wollte mit meiner Fragestellung nur Zeit sparen, da ich nicht sehr viel Geld besitze, um Sie "fürstlich" zu entlohnen. Herzlichen Dank im voraus für die Beantwortung meiner Frage.
Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich vor dem Hintergrund Ihres Einsatzes und aufgrund der von Ihnen mitgeteilten Informationen im Rahmen einer Erstberatung wie folgt beantworte:

Die Pfändungsfreigrenzen finden grds. nur auf Arbeitseinkommen Anwendung.

Wird ein Konto mit einer Pfändung belegt, dann wird ohne Rücksicht auf die Pfändungsfreigrenzen derjenige Guthabenbetrag an den Gläubiger ausgekehrt, der aufgrund des vorliegenden Titels gegen Sie geltend gemacht werden kann. Ggf. können Sie mit einem entsprechendem Antrag beim zuständigen Vollstreckungsgericht beantragen, dass Ihnen von dem gepfändeten Guthaben derjenige Betrag zur Verfügung bleibt, den Sie zum Leben benötigen.

Es empfiehlt sich meines Erachtens immer, den Arbeitgeber über anstehende Gehaltspfändungen zu informieren. Dies zeigt zum Einen, dass Sie sich der Situation stellen in der Sie sich befinden. Zum Anderen hat der Arbeitgeber durch die Pfändung einen erhöhten Arbeitsaufwand und wird hiermit nicht überraschend konfrontiert, wenn Sie dies rechtzeitig ankündigen.

Ich hoffe die Frage zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Stephan Bartels
Rechtsanwalt, Hamburg

Nachfrage vom Fragesteller 07.09.2006 | 19:14

Danke für die Geschwindigkeit Ihrer Beantwortung meiner Frage.

Eines bleibt offen:

Wann erhalte ich eine Kontopfändung, anstelle einer Lohn-u. Gehaltspfändung?

Der Gläubiger fährt doch mit der Kontopfändung immer besser, als mit der Lohn- u. Gehaltspfändung, also erhalte ich wohl eher die Kontopfändung, als die Lohn- u. Gehaltspfändung?

Mit freundlichem Gruß

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 07.09.2006 | 19:32

Sehr geerhter Fragesteller,

es ist Sache des Gläubigers in welcher Form er die Zwangsvollstreckung gegen Sie betreibt. Die Entscheidung wird im Allgemeinen davon abhängig gemacht, welche Erkenntnisse beim Gläubiger vorliegen (Bankdaten, Anschrift des Arbeitgebers, etc.) und welcher Weg die größeren Erfolgsaussichten verspricht. Mit der Kontopfändung fährt der Gläubige nur dann besser, wenn sich auf dem Konto ausreichend Guthaben befindet. Dies insbesondere, d a der Gläubiger sich jederzeit ein anderes Konto besorgen kann.

Mit freundlichen Grüßen

S. Bartels
Rechtsanwalt, Hamburg

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"Ging ratzfatz die Beantwortung...vielen Dank. Da ich leider nicht in der Lage war, mehr als 15 Euro zu bezahlen, bin ich mit dem Gegenwert sehr zufrieden. "