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Löschung einer Grundschuld.im Grundbuch von 1932

23.09.2016 21:30 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA


Zusammenfassung: Eingetragenen Grundschuld in Reichsmark. Umrechnung in EUR. Löschung durch Hinterlegung des Grundschuldbetrages.

Hallo.
Meine Frage :
Im Jahr 1932 Kaufte mein Opa ein Grundstück im Wert von 6000 RM .
Seine beiden minderjährigen Kinder hinterließ er dabei eine Grundschule von 3000 RGM .Das War die Mitgift für ihre verstorbene Mutter .Dieser Eintrag steht nun im Grundbuch in Abt.III für zwei Personen gleich als erster Eintrag, wie ein Bank eingetragen. Mein Vater und meine Tante sind dabei die begünstigen.
Nun soll das Grundstück verkauft werden. Es sind alle Hypotheken bis 1937 beglichen wurden.Im November 1932 wurde ein Mehrfamilienhaus auf dem Grundstück gebaut. Das Gebäude hat seit 1932 nur Erhaltungs Baumaßnahmen in geringen Maße ohne Modernisierungen durchgeführt.
Im Grundbuch sind 10 Erben eingetragen.Davon sind 2 und 7 Erben vom Eintrag in Abt.III des GB von der Begünstigen Grundschuld, der einst betroffenen minderjährigen Kinder von 1932 jetzt zu klären.
Meine Frage nun. Welche Wertigkeit bei Einen Verkauf des Grundstücks , hat diese Eintragung innerhalb der Erbengemeinschaft, wenn zwei Erben in zweiter Ehe davon nicht provitieren.?
Welche Aufwertung des Grundstücks entsteht durch die Errichtung der Wohngebäudes?

MfG

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1. Die eingetragenene Grundschuld ist bei einem Verkauf oder bereits vorher abzulösen. Neben dem eingetragenen Grundschuldkapital sind auch etwaige die eingetragenen Zinsen und die Nebenleistungen abzulösen. Die Grundschuldzinsen beschränken sich auf die unverjährten Zinsen.

Die Umrechnung der Reichsmark erfolgt im Verhältnis 1000 Rm = 255,65 EUR.

Der eingetragene Grundschuldbetrag kann dann entweder aus einem Kaufpreis an die berechtigten Gläubiger (Erben) abgeführt werden oder im Vorfeld zur Löschung der Grundschuld bei dem Amtsgericht hinterlegt werden.

2. Das errichtete Gebäude führt in der Regel zu einer Wertsteigerung des Grundstückes, wobei es maßgeblich auf den Zustand des Gebäudes ankommt. Auf den Ablösebetrag der Grundschulden hat das Gebäude keinen Einfluss, wenn das Grundstück einen Wert hat, der den Nominbalbetrag der Grundschulden übersteigt.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Marcus Schröter
Rechtsanwalt

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