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Lockmittel bei Jugendlichen


| 10.09.2007 13:28 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger



Sehr geehrte Damen und Herren,
ca. im April 2006 waren unsere Töchter (damals 15 und 16) im Internet und sind auf eine Seite gelangt, die auf der Startseite mit Free SMS wirbt. Sie haben sich dort angemeldet und da man sich dort nur erst ab 18 Jahre anmelden kann, haben sie das erste Geburtsjahr dort angeklickt, welches möglich war. Ein halbes Jahr später hatte ich eine Mahung im Briefkasten in Höhe von 96 Euro jeweils für jedes Kind. Ich habe sofort reagiert und denen per Mail geschrieben, dass die Kinder minderjährig sind und ich nicht mit diesem Vertrag einverstanden bin. Daraufhin ging diese Sache an ein Inkassobüro. Die Firma selbst Free SMS sagte, dass sie nichts machen könnten, da es an dieses Inkassobüro gegangen wäre, ich sollte mich mit denen auseinandersetzen. Denen habe ich ebenfalls mitgeteilt, dass, wenn ich als Erziehungsberechtigter nicht damit einverstanden wäre, dass unsere minderjährigen Kinder sich dort angemeldet haben und die AGB nicht gelesen haben (was Jugendliche überhaupt nicht tun) und dadurch ein Vertrag entstand, musste ich ihnen eine Geburtsurkunde zukommen lassen. Dies tat ich dann auch und mir wurde mitgeteilt, dass die Akte geschlossen wurde und keine Anforderung mehr gestellt wird. Danach war die Sache für mich abgeschlossen.
Jetzt 1 Jahr später bekam meine Tochter schon wieder per eMail mitgeteilt: Schön, dass Sie zufrieden waren mit unserem Angebot und bitten 96 Euro zu überweisen. Ich habe die sofort wieder angemailt und die alten Mails von letztem Jahr nachgeschickt, aus der herausgeht, dass das Thema eigentlich abgeschlossen war.
Das ist für uns so eine nervenzermürbende Sache, dass ich nicht mehr weiß, was ich tun soll. Die hören einfach nicht auf, einen nervlich fertig zu machen. Da die Firma einen Sitz in der Schweiz hat, kommt man an die auch nicht so leicht ran.

Des Weiteren bekamen wir dann fast zeitgleich auf einmal von einem Anwalt Post, dass meine Tochter (die Angaben waren auch hier nicht alle korrekt angegeben)sich auf einer Seite angemeldet hätte und dass folgende Kosten entstanden wären. Diesem Anwalt habe ich erstmal bewiesen, dass die IP-Adresse nicht die unsrige ist und dass meine Tochter nicht auf der Seite war und dass sie noch minderjährig ist und ich, selbst wenn sie dort drauf gewesen wäre, nicht damit einverstanden wäre. Auch ihm musste ich den Nachweis einer Geburtsurkunde zukommen lassen. Bis heute nichts mehr von ihm gehört.
100 %ig wird er sich wieder melden.

Was kann ich tun, um solche Personen mir vom Hals zu halten und endlich einen Schlussstrich zu ziehen. Letzte Woche bekam meine Tochter erneut eine eMail zur Zahlungsaufforderung.

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Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragensteller,

Ihre Online-Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen summarisch wie folgt beantworten:

Grundsätzlich rate ich, die Zahlungsaufforderungen in Zukunft zu ignorieren, ein gerichtliches Verfahren ist aller Erfahrung nach extrem unwahrscheinlich.

Für Sie besteht zivilrechtlich die Möglichkeit, eine Feststellungsklage gegen den Anbieter zu erheben. Hierin könnte dann festgestellt werden, dass die Forderung und der Vertrag nicht besteht. Dies bietet sich aber in der Regel nicht an, da Sie mit den Kosten in Vorleistung treten müssen und für Ihre Argumente beweisbelastet sind.

Daher: ignorieren.

Ich hoffe, Ihren einen hilfreichen ersten Überblick verschafft zu haben. Für das entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich recht herzlich. Bitte beachten Sie, dass diese Beratung eine umfassende Prüfung an Hand aller Unterlagen nicht ersetzen kann. Für Rückfragen und die weitere Interessenvertretung stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Steininger
Rechtsanwalt

www.anwalt-for-you.de

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