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Lieferverzug Hauseingagstür


05.05.2006 09:14 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA



Vor zwei Monaten haben wir für unseres neues Haus eine Eingagstür bestellt. Allerdings ohne schriftlichen Kaufvertrag ( mündlich, der Handwerker wurde uns durch einen Bekannten empfohlen),nur mit einer Quittung,auf der nur der Anzahlungsbetrag ohne Verwendungszweck und Name der Firma ausgewiesen ist.(Schön naiv!!!)
Die Tür sollte laut Versprechungen innerhalb von zwei Wochen geliefert werden. Seit dem ist der Handwerker telefonisch nicht erreichbar.
Da wir jetzt umziehen, und nur eine Bautür haben, möchten wir natürlich wo anders uns eine Tür anschaffen.
Wie sollen wir uns verhalten? Was ist mit unserer Anzahlung?
Was ist wenn er plötzlich mit einer Eingagstür auftaucht ( Und wir werden schon eine andere haben)?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre Anfrage beantworte ich auf Grundlage Ihrer Vorgaben wie folgt.

Der Handwerker befindet sich nach Ihren Angaben im Lieferverzug. Sie sollten daher schriftlich den Handwerker in Verzug setzen und ihm eine zweiwöchige Frist setzen in der er die Tür zu liefern und einzubauen hat. Sollte infolge des Umzuges eine krürzer Fristsetzung notwendig sein, so empfehle ich Ihnen das Schreiben mit der entsprechenden Fristsetzung noch heute dem handwerker zukommen zu lassen und ein enstprechende Begründung für die kurze Fristsetzung anzuführen unter dem Hinweis der bisherigen bträchtlichen Verzögerung.

Weiterhin sollten Sie in diesem Schreiben bereits androhen, daß Sie nach Ablauf der Frist die Annahme der Tür und die Einbauleistung ablehnen und im Wege der Ersatzvornahme sich eine andere Tür besorgen und einbauen lassen.

Die Mehrkosten hat der Handwerker aufgrund des Verzuges ebenso zu leisten wie die Anzahlung zurückzuzahlen ist.

Abschließend könnten Sie in dem Schreiben noch aufführen, daß Sie sich die gerichtliche Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen vorbehalten. Möglicherweise wäre hier, soweit der Handwerker überhaupt nicht mehr reagiert auch zu überlegen, ob strafrechtliche Schritte eingeleitet werden.

Ich hoffe Ihnen mit der Beantwortung weitergeholfen zu haben.

Im Rahmen der Nachfragefunktion stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit besten Grüßen

RA Schröter
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