Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Leitungsrecht im fremden Grundstück

| 24.10.2012 11:20 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Karlheinz Roth


Hallo,

wir haben vor kurzem unsere Baugrube ausgehoben. Mittlerweile steht bereits der Keller. Während der Baggerarbeiten wurde festgestellt, dass die Abwasserleitung des Nachbarn direkt an unserem Keller vorbeiläuft (werden). D.h. die Leitung ist in einem Abstand von ca. 50cm zu unserer Kellerecke.
Wir hatten auch vorher mit unserem Nachbarn gesprochen und er war bis dato auch der Meinung, dass die Abwasserleitung weiter oben verläuft, d.h. unter unserer Garage.
Da sie jedoch jetzt so nah an unserem Haus liegt, haben wir natürlich Bedenken, falls ein Schadensfall (Rohrbruch) eintreten sollte. Wer trägt die Kosten (Baggerarbeiten, Öffnen des Hofes, etc.. Grundsätzlich hätten wir gern die Absicherung, dass der Nachbar alle entstehenden Kosten übernimmt. Mündlich haben wir bereits die Zusage, aber wer weiß, was in einem Schadensfall passiert.

Wir hätten hierfür gern eine wasserdichte Formulierung, dass wir die Kosten nicht tragen müssen. Die Unterschrift eines solchen Schreibens wurde uns schon vom Nachbarn zugesagt. Außerdem würden wir gern wissen, wie es sich verhält, falls die Erben an die Stelle des Nachbarn treten. Müssen Sie sich ebenfalls an diese Vereinbarung halten? Oder ist es sinnvoll (da diese noch im Haus wohnen) ebenfalls unterschreiben zu lassen?

Die Leitung ist auch nicht im Grundbuchamt vermerkt. Da die Erbauung des Gebäudes schon in den 60er Jahren erfolgt.

Vielen Dank für eine schnelle Antwort

Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, so dass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

Dies vorausgeschickt wird das Folgende ausgeführt:


Die Formulierung könnte wie folgt lauten:

Zwischen X

und

Y

wird folgende Vereinbarung getroffen:

Auf dem Grundstück des X wurde festgestellt, dass die Abwasserleitung des Y mit einem Abstand von ca. 50 cm zum neu gebauten Keller des X verläuft.

X und Y sind übereingekommen, dass die Abwasserleitung des Y verlegt werden muss.

Y verpflichtet sich gegenüber X sämtliche mit der Verlegung der Abwasserleitung anfallenden Kosten zu übernehmen und den X von diesen Kosten freizustellen.


Unterschrift X Unterschrift y

Sollte Y versterben, würde diese Kostentragungspflicht zu den Nachlassverbindlichkeiten zählen. Die Erben wären insoweit verpflichtet, diese Nachlassverbindlichkeit auch zu begleichen.


Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte.
Für eine kostenlose Rückfrage stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Sollten Sie eine darüber hinausgehende Vertretung in Erwägung ziehen, empfehle ich Ihnen eine Kontaktaufnahme über die unten mitgeteilte E-Mail-Adresse. Die moderne Kommunikation ermöglicht insoweit auch die Überbrückung größerer Entfernungen.




Mit freundlichen Grüßen
K. Roth
- Rechtsanwalt und zertifizierter Testamentsvollstrecker -

Rechtsanwaltskanzlei K. Roth
info@kanzlei-roth.de
www.kanzlei-roth.de
http://www.kanzlei-roth.de/kontakt.php
Tel. 040/317 97 380
Fax: 040/31 27 84
Johannisbollwerk 20
20459 Hamburg

Bewertung des Fragestellers 26.10.2012 | 14:39

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Ich bin noch nicht sicher, ob noch Nachfragen meinerseits kommen werden. Derzeit hat mir die Antwort jedoch sehr geholfen."
Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 26.10.2012 4,8/5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 68199 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Der Fall schien ziemlich eindeutig zu liegen, sodass eine relativ kurze Antwort voll zufriedenstellend war und meinerseits auch keine Rückfragefunktion genutzt werden musste. Danke. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Ich denke meine Fragestellung war nicht so ganz einfach zu beantworten.Möglicherweise ging ich auch von einem unzutreffenden Sachverhalt aus (Beschluss Bundesverwaltungsgericht).In sofern bin ich mit der Beantwortung etc sehr ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Danke, Top service. ...
FRAGESTELLER