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Leistungsverweigerung von Krankenhaustagegeld bei stationärer Reha

| 21.07.2021 11:18 |
Preis: 48,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte/r Frau/Herr Rechtsanwalt/in,

am 08.06.2021 bekam ich eine neue Hüfte implantiert. Am 15.06.2021 wurde ich per Liegendtransport in eine Reha-Klinik gebracht zu einem 3-wöchigen Aufenthalt. Mein Krankenversicherer hat diese AHB genehmigt. Mein Krankenhaustagegeld habe ich bei einem anderen Krankenversicherer. Dort habe ich vor meinem eigentlichen Krankenhausaufenthalt mehrmals angefragt, ob das Krankenhaustagegeld bei einer AHB gezahlt würde. Ich bekam jedoch die schon bekannten Absagen. Nachdem ich nun die AHB beendet habe, habe ich erneut die Auszahlung des Krankenhaustagegeldes beantragt. Die Bescheinigung der Anstalt lautet u.a.: Es hat sich hier weder um einen Kur- noch um einen Sanatoriumsaufenthalt gehandelt, sondern um eine reine AHB mit entsprechender Therapie. Leider bekam ich erneut eine Absage mit dem Hinweis, dass ich von meiner Krankenversicherung eine Bestätigung beibringen sollte, die aussagt, dass es sich um eine Krankenhausbehandlung gem. § 39 SGB V handelt. Eine Anfrage bei meinem Krankenversicherer ergab, dass eine private Krankenversicherung keine Bescheinigung ausstellen kann, die gem. SGB V erfolgt.
Was kann ich nun tun, da ich der Überzeugung bin, dass ich Anspruch auf Krankenhaustagegeld habe? Ich würde mich freuen, wenn Sie mir einen Rat geben könnten. Vielen Dank!

Freundliche Grüßen
M.U.

21.07.2021 | 12:33

Antwort

von


(5)
Im Derdel 17 - 19
48161 Münster
Tel: 0 25 34 / 53 88 510
Web: http://www.rechtsanwalt-dinkhoff.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragestellerin,

leider sehen die Versicherungsbedingungen von vielen Krankenhaustagegeldversicherungen ausdrücklich vor, dass Zeiten des stationären Aufenthalts in Rehabilitationskliniken (oder Sanatorien oder Kuren) von der Leistungspflicht ausgeschlossen sind.
Dies gilt unabhängig davon, ob die AHB selbst genehmigt und bezahlt wurde.

Mit einer Krankenhausbehandlung im Sinne von § 39 SGB V, auf die Sie die Krankenversicherung angesprochen hat, ist eine Bestätigung gemeint für einen "normalen" Akutkrankenhausaufenthalt. Einen solche Bescheinigung können Sie natürlich nicht vorlegen, da es sich ja gerade um eine Anschlussheilbehandlung im Sinne von § 40 SGB V gehandelt hat.

Ich rate Ihnen, in die Versicherungsbedingungen Ihres Versicherungsvertrages zu schauen und zu prüfen, ob dort ein derartiger Leistungsausschluss für Aufenthalte in Rehabilitationskliniken tatsächlich vorgesehen ist.

Sollte dies nicht der Fall sein, fordern Sie die Versicherung nochmals schriftlich mit Fristsetzung zur Leistung auf.

In einem weiteren Schritt können Sie sich dann entweder - kostenfrei - an den Ombutsmann der privaten Kranken- und Pflegeversicherung wenden (https://www.pkv-ombudsmann.de) oder aber den Rechtsweg einschlagen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Dinkhoff


Rechtsanwalt Dr. Holger Dinkhoff

Bewertung des Fragestellers 23.07.2021 | 11:47

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