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Leistungskreditbetrug zu unrecht/Soll zur Polizei

28.03.2009 13:50 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Guten Tag,
ich habe ein privatinsolvenzverfahren, dass im nov 09 abgeschlossen ist, ich habe mich im nov 08 wieder selbständig gemacht und es geht gerade etwas an. im mai 08 habe ich mich - meine bank hat durch die bürgin "oma" mit damals einen Dispo von 5.000 Euro eingerichtet für Existenzgründung - auf die suche nach einer günstigen webdesigner/in gemacht. den ersten lehnte ich ab, weil er mir zu teuer war, übernahm aber sein Logo. Dieses hat er mit 80 Euro in REchnung gestellt, diese wurden bezahlt. Gleichzeitig war er sichtlich verärgert, dass ich über eine Bekannte, die sich gerade neu als webdesignerin betätigte , auf "Freundschaftsbasis" eine webeite angeboten bekam, ich sollte dafür bestimmte andere Dinge, wie Dirndlnähen ect. machen. das habe ich getan. Ein Berater machte mich dann darauf aufmerksam, dass ich diese vorkosten auf im rahmen eines staatlichen förderprogrammes geltend machen könne. dies schlug ich der freundin vor, da es ja für beide etwas bringt. Daraufhin stellte diese zwei rechnungen, - was dann passierte ist schon krotesk: die beantratung ect dauerte länger als erwartet, da wollte die dame plätzlich alles geld. ich bot ihr a) eine ratenzahlung und b) zuwarten an, da wir ja ursprünglich anders vereinbart waren. das lehnte sie strikt ab. sie wollte auch keine raten, aber wurde sofort sehr aggressiv, z.b löschte sie drittdaten aus meinem provider ect. hintergrund mag sein, dass eine drittfreundin, mit der ich mich stritt, mit ihr nun "klügelte" und beide sich in finanzieller not befanden, letzere wurde u.a. auch wegen diebstahlsverdacht aus der arbeit gekündet ...
die webdesignerin erwirkte dann mahnbescheid, dem ich widersprach, auch, weil sich zwischenzeitlich feststellte, dass die programmierung nicht stimmte. als mein anwalt dann auf freigabe der drittdaten drängte, erklärte diese, sie hätte gehört, ich sei insolvent (was sie von mir weiss, durch insoverschleppung leider auch vorbestraft in 2004) und sie zeige mich jetzt an. von raten wollte sie wieder nichts wissen.
jetzt erhalte ich tatsächlich eine ladung zur polizei wegen leistungskreditbetruges. hinzu kommt, dass bei dem gespräch, wo sie das freundschaftlich meinte, eine ältere Dame sass, die das hörte und mir damals schon eine Existenzdarlehn zur Verfügung stellte. Was kann mir jetzt passieren?
Ich habe ein Angebot eines Arbeitgebers nach USA erhalten- das weiss die Dame auch - und kann mir keine neuen Einträge , noch dazu ungerechtfertigte - leisten. leider bin ich druch die vorstrafe ein gebrantmarktes kind...

Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Frage möchte ich anhand des von Ihnen ausgelobten Einsatzes und des von Ihnen beschriebenen Sachverhaltes wie folgt beantworten:

1.Grundsätzlich könnte man einen Eingehungsbetrug darin sehen, dass Sie die Leistungen Ihrer ehemaligen Freundin beansprucht haben, obwohl Sie zahlungsunfähig waren. Hierbei kommt es entscheidend auf die Aussage Ihrer ehemaligen Freundin an, sollte diese wahrheitswidrig ausgesagt haben, dass Sie einen festen Preis vereinbart haben und Sie diesen nun nicht zahlne können, könnte es Probleme geben.

2. Sie sollten auf keinen Fall den Termin zur Vernehmung vor der Polizei wahrnehmen sondern zunächst einen Rechtsanwalt beauftragen die Ermittlungsakte einzusehen, damit abgeschätzt werden kann, was und in welchem Ausmaße Ihnen vorgeworfen wird.
Erst nach erfolgter Akteneinsicht kann dann das weitere Vorgehen entworfen werden.

3. Möglicherweise kann durch die ältere Dame, je nach dem was diese bezeugen kann, der Vorwurf völlig entkräftet werden und eine Anzeige wegen falscher Verdächtigung erstellt werden.

Sie sollten also unbedingt über einen Rechtsanwalt Akteneinsicht beantragen um feststellen zu können von welchen Tatsachen die Polizei bisher ausgeht.

Für ein solches Vorgehen stehe ich Ihnen ebenfalls zur Verfügung, gerne können Sie mich über meine E-Mail-Adresse kontaktieren und ich unterbreite Ihnen ein unverbindliches Angebot.

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