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Leihgebühr verspätet abgegebene PC-Spiele


| 22.12.2005 18:42 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht



Mein Sohn wurde Mitte Oktober plötzlich ernsthaft krank, war gerade zu Hause in Sachsen-Anhalt und hatte 2 PC-Spiele in Hessen (dort ist er AZUBI) ausgeliehen. Dann kamen 2 Mahnungen an, und ich schrieb 2 Briefe (leider normal, ohne Einschreiben), daß mein Sohn die Spiele nicht abgeben kann, da er sich unvorhergesehen einer OP (vereiterter Blinddarm) unterziehen mußte. Der zweite Brief berichtete über weitere Komplikationen (erneute OP´s). Es kam auch keine Mahnung mehr an. Seit 2 Tagen (er war 9 Wochen krank) ist er wieder in Hessen und gab nun die Spiele ab und erschrak sich, er soll nun 242 EUR zahlen.
Ich hatte auf Kulanz gehofft. Es war aber auch nur eine Angestellte da. Mein Sohn will morgen mit der Chefin telefonieren, weil er noch heute nach Hause kommt. Die Krankheit ist anhand der Krankenscheine nachweisbar.
Kommt er nicht besser, er behält die Spiele zahlt diese oder müßte er dann auch noch diese horrenden Gebühren zahlen?
Wie kann man argumentieren? Rein rechtlich ist es sicher sauber, natürlich würde ich meinem Sohn raten, dort nichts mehr auszuleihen. Was kann man tun?

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Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragesteller,

gerne will ich Ihre Anfrage unter Berücksichtigung Ihrer Angaben wie folgte beantworten:

Wenn Ihr Sohn die Spiele behält, so muss er zum einen den Zeitwert bezahlen, der aber nicht mehr allzu hoch sein dürfte, zum anderen muss er auch die Nachgebühren bezahlen. Leider muss ich Ihnen das so sagen.

Zum anderen ändert auch die Krankheit Ihres Sohnes leider nichts an der Pflicht, die Gebühren zu zahlen. Entscheidend ist insoweit § 545 BGB. Dieser besagt sinngemäß, dass sich das Mietverhältnis auf unbestimmte Zeit verlängert, wenn der Mieter nach Ablauf der Mietzeit den Gebrauch der Sache fortsetzt. Und das ist schon dann der Fall, wenn Ihr Sohn die Gegenstände nicht zurückgegeben hat.

Deshalb bleibt Ihnen nur der Weg über die Kulanz. Sie können die Spiele auch morgen zurückgeben, dann fallen keine weiteren Gebühren an. Sofort zahlen bei der Rückgabe müssen Sie hingegen nicht. Versuchen Sie unter Vorlage der Krankenscheine eine Verringerung der Gebühren und eine Ratenzahlung zu erreichen. Erfahrungsgemäß lassen sich die Ausleihstellen darauf ein.

Ich bedauere, Ihnen keine günstigere Nachricht geben zu können, stehe Ihnen aber für Rückfragen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Jens O. Gräber
Rechtsanwalt


www.rechtsanwalt-graeber.de
info@rechtsanwalt-graeber.de
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"Und die Chefin war kulanter, als gedacht. "
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