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Leichte Körperverletzung - Faustschlag ins Gesicht vom Exfreund

06.11.2018 10:16 |
Preis: 41,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde
Mein Exfreund und ich sind seit 4 Monaten getrennt. Die Trennung verlief nicht einvernehmlich. Wir leben auf dem selben Dorf und teilen den gleichen Freundeskreis. Irgendwie müssen wir also miteinander leben können. Seit der Trennung kam es öfter zu Auseinandersetzungen und Streitereien wenn wir uns getroffen haben um miteinander zu sprechen um die Basis für einen freundschaftlichen Umgang zu schaffen.

Vor einigen Tagen haben wir uns zufällig in einer Dorfkneipe getroffen, er war sehr Betrunken. Wir haben kaum miteinander gesprochen, sind uns eher aus dem Weg gegangen. Auf dem Heimweg hat er mich jedoch aus dem Nichts heraus angegriffen, mich auf die Straße geworfen und zugetreten. Freunde sind dazwischen gegangen um ihn zu beruhigen. Er hat sich nicht beruhigen lassen 200 Meter später auf dem Heimweg (dieser überschneidet sich bei uns) hat er sich von den Freunden die versucht haben ihn zu beruhigen wieder losgerissen, ist mir hinterher hat mich wieder auf den Boden geworfen und mit mit der Faust ins Gesicht geschlagen.

Folgen sind eine Platzwunde auf der Nase, und eine angebrochene Nase die nicht wieder so zusammengewachsten ist wie sie sollte. Da ich Brillenträgerin bin steht nun eine OP im Raum die die Krankenkasse nicht übernimmt.

Er bereut was er getan hat und hat sich dafür entschuldigt. Ich kann ihm diesen Wutausbruch verzeihen. Ich möchte nicht dass er strafrechtlich verfolgt wird.
Was ich jedoch möchte ist, dass die Tat bei der Polizei bekannt ist, falls er nochmal handgreiflich wird. Und ich möchte dass er die Kosten für die OP trägt - kein Schmerzensgeld usw. einfach nur die OP-Kosten.

Jetzt meine Fragen:
Mir ist der Unterschied zwischen Anzeige und Strafantrag bekannt. Gibt es jedoch auch eine Möglichkeit ohne Anzeige einen Vermerk in seine polizeiliche Akte zu bekommen der irgendwie relevant wird wenn er nochmal zuschlägt?

Habe ich zivilrechtlich dann überhaupt eine Chance die OP-Kosten einzuklagen wenn ich von einer Anzeige absehe?





06.11.2018 | 10:42

Antwort

von


(193)
Harmsstraße 86
24114 Kiel
Tel: 0431 88 70 49 75
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

Ohne Anzeige verfolgt die Polizeibehörde oder Staatsanwaltschaft selten ein Verfahren. Dies nur dann wenn es sich nicht um ein mit Strafantrag beauftragten Tatbestand handelt.

Ohne Anzeige und ohne Hinzuziehung der Polizei werden sie keine Eintragungen in der Akte erreichen.

Zivilrechtlich ist es irrelevant ob für ein Schmerzensgeld oder Schadensersatzanspruch zuvor eine Anzeige erfolgt ist, denn grundsätzlich handelt es sich um ein eigenständiges Rechtsgebiet mit anderen Verschuldens und Haftungsprinzipien. Sofern sie daher den geschilderten Sachverhalt schlüssig beweisen können, können Sie die Ansprüche zivilrechtlich geltend machen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Sascha Lembcke

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