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Leichnahm lag 6 Wochen in seinem Haus


29.01.2007 10:22 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen



Es wird eine Rechtsanwaltskanzlei gesucht, welche in der Vergangenheit bereits gute Erfahrungen gesammelt hat in denen ein Bundesland bzw der Bund verklagt wurde.

Es geht hierbei um die Falscheinschätzung / das Nichteingreifen wollen seitens der Polizei die trotz aller Anzeichen seitens der Angehörigen wie auch der Nachbarn nicht tätig werden wollte.

Gegen Ende November 2006 informierten mich die Nachbarn, dass die Post nebenan (Reihenhaus) nicht geleert werden würde. Ferner kam hinzu dass der Nachbar zuvor wobei er sich nicht genau an den Tag jedoch an die Uhrzeit (Nachts 3.00 Uhr) erinnern konnte aus dem Bad nebenan einen lauten dumpfen Knall gehört habe(Reihenhausparzellen sind spiegelbverkehrt aufgebaut so dass die Bäder nebenan liegen.

Am nächsten Morgen nachdem ich informiert wurde,rief ich die zuständige Polizeidienststelle an die mich mangels Besetzung an die Polizeidienststelle des Nachbarortes verwies. Ich schilderte den Sachverhalt und betonte dass etwas passiert sein musste. Mein Vater ist Diabetiker Typ 2 und leidet unter starken Durchblutungsstörungen und ist zu 100 % schwerbehindert wobei 50&% auf die Psyche fallen. Er muss diverse Medikamente nehmen unter anderem Morphium. Die Jalousien des Hauses waren zur Strasse hin fast immer ganz heruntergelassen. Lediglich die Jalousien zum Garten hin erste Stock waren immer oben. Es wurde ein Streifenwagen hingeschickt. Die Polizisten befragten Vor Ort die Nachbarn die mich informierten und sahen sich das Haus auch vom Garten her an. Hierbei wurde festgestellt dass die Jalousien im ersten Stock unten waren. Seitens der Polizisten wurde nichts weiter unternommen.
In einem Telefonat wurde mir mitgeteilt dass sie keine Gefahr im Verzuge sehen und er ja verreist sein könnte oder seine Spielchen spielte und nicht aufmachen wollte. Die Nachbarn verneinten dass er verreist sei, denn erstens kann er gesundheitlich alleine nicht verreisen und wenn dann hätte er die Post postlagernd gemacht und den Nachbarn den Briefkastenschlüssel gegeben.
Die Nachbarn betonten ebenfalls dass es im Haus nebenan relativ still ist. Man höre weder Wasser laufen noch eine Spülung wohl aber die Musik des Sohnes der Nachbarn vom übernächsten Reihenhauseingang (4 Parzellen Reihenhaus).
Ich teilte damals den Polizisten ebenso die Nummer seines Hausarztes mit, da dieser mir trotz direkter Angehörigkeit keine Auskunft darüber geben wollte wann mein Vater das letzte mal in der Praxis war. Die Polizei verwies mich trotz dessen an den Hausarzt und meinte zusätzlich ich könne ja einen Schlüsseldienst rufen und mir so Zugang zum Haus verschaffen.Schließlich müssten sie wenn sie sich Zutritt zum Haus verschaffen würden auch noch Krankenwagen und Feuerwehr rufen. Auf meinen Kommentar hin dass die Polizei wohl erst dann wieder zuständig sei wenn die Nachbarn merkwürdige Gerüche feststellen, wurde abschließend von der Polizistin nur geantwortet dass sie das ja nicht hoffen wollen.

Seitens meines Vaters wurde mir vor Jahren bei meinem Auszug ein Hausverbot ausgesprochen wobei ich Ihm bei meinem Auszug schriftlich bestätigte dass ich das elterliche Haus nicht mehr betreten werde. Es gab in den Jahren danach mehrere Kontaktversuche um wenigstens eine freundschaftliche Beziehung zu haben, doch wurde man durch sein Verhalten jedesmal geohrfeigt. Er seid er gute alle anderen sind die Bösen obwohl man es aus eigener Erfahrung besser weis. Es tat immer sehr weh denn schlisßlich ist und bleibt er trotz allem mein Vater. Er war schon damals psychisch schwer angeschlagen und hatte auch einen längeren Psychiatrieaufenthalt hinter sich und nahm Medikamente. Ich wollte einfach nur dem Psychoterror entfliehen und zog wenn auch unfreiwillig mitten im Abitur aus. Meine Mutter hielt den Psychoterror seitens meines Vaters nun auch nicht mehr aus und war vor einem Jahr ausgezogen. Hätte ich es nun mit einem Schlüsseldienst betreten und er mir leiblich gegenübergetreten was dann .... Auch meiner Mutter war der Zutritt zum Haus verwehrt.

Ich rief ja die Polizei deswegen weil ich selber nicht handeln konnte und deren Hilfe brauchte und die Erlaubnis für den Zugriff hatten sie ja, notfalls hätte ich diese auch schriftlich erteilt, mit allen finanziellen Konsequenzen die sich für mich ergeben hätte wenn es ein Fehleinsatz wäre.
Ein Angebot dass sie dabei sein würden wenn ich den Schlüsseldienst rufen würde kam nicht. Somit wurde es dabei belassen.

Anfang diesen Jahres war der Zustand noch schlimmer. Die Nachbarn riefen mich erneut an das alles unverändert sei. Ich rief erneut die zuständige Polizeidienststelle an. Diesmal wurde ich nicht an den Nachbarort verwiesen und es wurde mir versprochen, dass sie sich darum kümmern würden. Gegen 14 Uhr wurde ich dann von den Nachbarn informiert, dass mein Vater tot aufgefunden wurde.
Allerdings sei der Leichnam derart stark verwest, dass er so nicht identifiziert werden konnte. Als Todeszeitpunkt wird Anfang bis Mitte Dezember im Totenschein eingetragen. Er wurde oben im Badezimmer gefunden. Er muss einen Schwächeanfall oder etwas in der Art gehabt haben und mit dem Kopf auf dem Badewannenrand aufgeschlagen sein (der laute Knall den die Nachbarn hörten).

Als wir das Haus betraten kam uns ein Schwarm Schmeißfliegen entgegen der uns fast erschlug. Sämtlicher Teppichboden (Läufer, Orientteppiche etc) müssen entsorgt werden. Ebenso muss im Haus die gesamte Holzvertäfelung rausgerissen werden und anschließ0end verkleidet oder Verputzt werden da die Wände darunter nicht verputz sind. Das Bad oben muss komplett saniert werden, da die ausgetretenen Flüssigkeiten des Leichnahms bis in den Estrich eingedrungen sind. Sämtliche Echtholzmöbel, darunter eine Massive Eichenküche müssen ebenfalls entsorgt werden. Ebenso müssen die Türen erneuert werde da der Geruch sich überall eingeätzt hat.

Es ist wahnsinnig viel zu tun und allein die Kosten die hier auf einen hinzukommen und die Zeit die man investieren muss, bis das Haus wieder bewohnbar ist.

Es ist gar nicht mal der materielle Schaden der hier so schwer wiegt, sondern dass er womöglich noch lebend hätte aufgefunden werden können. Wir wollen einfach nur die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen und Schadensersatz einfordern.

Wann immer man sich in der Vergangenheit an die Behörden gewandt hatte, man wurde vertröstet und abgewiesen. Erst wenn was passiert ist fühlen sie sich zuständig.

Wir sind sicherlich kein Einzelfall.

Zu einem späteren Zeitpunkt wurden sie dann ebenfalls nochmals auf drängend er Angehörigen tätig. Ergebnis dessen ist ein Sachschaden der grob geschätzt ca. 40000 Euro aufwärts umfasst. Wie hoch der finanzielle schaden genau ist kann man bisher schlecht einschätzen.

Gesucht wird ein Rechtsanwalt im Umkreis von PLZ 30000. Es kann auch ein Rechtsanwalt aus München sein. Wichtig ist mir dass die Rechtsanwaltskanzlei erhebliche Prozeßerfahrungen auf diesem Rechtsgebiet vorweisen kann egal ob sie in der Vergangenheit schon Prozesse gewonnen oder nur verloren hat.

Der Einsatz hier ist für die Erste Kontaktaufnahme.
Bitte antworten sie nur wenn Sie entsprechende Rechtskenntnis und Erfahrung vorweisen können !
Sehr geehrter Fragesteller,

Sie möchten auf Grundlage der Schilderung ihres Sachverhalts Schadensersatz geltend machen und ggf. die verantwortlichen Polizisten persönlich zur Rechenschaft ziehen.

Die Prüfung der Erfolgsaussichten eines Amthaftungsanspruchs bedarf einer eingehenden Fallbetrachtung. Wesentlich ist die Frage, ob die Polizeibeamten die Ihnen gegenüber obliegende Amtspflicht verletzt haben.

Ferner käme eine Strafanzeige in Betracht.

Ob die Polizisten hier zunächst einmal falsch reagiert haben, wäre eingehend zu prüfen. Dabei sind insbesondere auch die Zeugenaussagen der Nachbarn zu berücksichtigen.

Zur weiteren Besprechung möchte ich Sie bitten, dass Sie zunächst telefonisch mit mir Kontakt aufnehmen.

Alles weitere können wir dann besprechen.

Mit freundlichen Grüßen,

Rechtsanwalt Keller

Nachfrage vom Fragesteller 30.01.2007 | 15:57

Hallo Herr Keller,
auf 123recht.net ist in Ihrem Profil folgender Schwerpunkt eingetragen:
Oliver Keller, Bad Eilsen
beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Vertragsrecht, Miet und Pachtrecht, Strafrecht und hat Interessensschwerpunkte: Erbrecht, Baurecht.

Als Titel tragen Sie Dipl. Jur. welchen man nach dem 1. Staatsexamen sofern die restlichen Vorraussetzungen zutreffen beantragen kann.

Sie haben sich im eigenem ermessen herausgenommen meine Frag ezu benantworten. Bevor ich mit Ihnen Kontakt aufnehme erwarte ich

"Gesucht wird ein Rechtsanwalt im Umkreis von PLZ 30000. Es kann auch ein Rechtsanwalt aus München sein. Wichtig ist mir dass die Rechtsanwaltskanzlei erhebliche Prozeßerfahrungen auf diesem Rechtsgebiet vorweisen kann egal ob sie in der Vergangenheit schon Prozesse gewonnen oder nur verloren hat."

Die Betonung liegt auf erhebliche.

Hierzu haben Sie sich nicht geäußert. Ich suche einen Rechtsanwalt welcher in diesem Gebiet Berufserfahrung hat. Ich will Ihnen diese nicht absprechen, jedoch ist die von Ihnen vorgebrachte Antwort nicht die Beantwortung meiner Frage.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 30.01.2007 | 16:33

Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre Anfrage möchte ich wie folgt beantworten.

Zunächst haben Sie richtig erkannt, dass ich den Titel Diplomjurist trage. Diesen akademischen Titel kann man wie sie bereits zutreffend festgestellt haben, bereits nach dem ersten Staatsexamen verliehen bekommen, ebenso wie einen Doktortitel.

Sofern Sie vortragen ich hätte mir aus eigenem Ermessen herausgenommen Ihre Frage zu beantworten, so ging ich davon aus, dass eine entsprechende Rückmeldung auch der Grund Ihrer Aufforderung war.

Die weiteren von Ihnen geäußerten Wünsche bezüglich der Qualifikation sind mir ebenfalls bekannt. Aus diesem Grunde habe ich auf Ihre Anfrage geantwortet.

Ich gehe davon aus, Ihre Nachfrage bezieht sich darauf, dass sie irgendwelche Nachweise für die Bearbeitung von Staatshaftungs- bzw. Amtshaftungsfällen verlangen. Diese kann und darf ich Ihnen jedoch nicht liefern, denn dazu müsste ich Ihnen mandantenbezogene Informationen oder Akteninhalte übermitteln.

Mandantenbezogene Akten und Informationen unterliegen allerdings der anwaltlichen Schweigepflicht. Sie würden sicherlich auch nicht wollen, dass Ihre Informationen oder Akten an andere Mandanten weitergegeben werden.

Ich habe mich jedoch aus diesem Grunde auf Ihre Anfrage gemeldet, da ich die genannten Voraussetzungen erfülle. Sofern Sie eine Vertretung durch mich wünschen, darf ich Sie bitten, sich bei mir telefonisch zu melden.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt Keller

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