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Leiblicher Vater will Vaterschaft für Aufenthalt

| 29.07.2019 12:17 |
Preis: 55,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Notarin und Rechtsanwältin Anja Holzapfel


Mein Ehemann hat die Vaterschaft unseres 1 jährigen Sohn anerkannt. Durch glauben es sei sein Sohn.
Wir wohnen natürlich zusammen und mein Mann kümmert sich um den kleinen.
Nun möchte der leibliche Vater die Vaterschaft anfechten und war bei seinem Anwalt der es einfordert.
Der leiblicher Vater hatte das ganze Jahr kein Interesse an dem Kind. Er will jetzt nur die Vaterschaft weil er gehört hat das er dann eine aufenthaltsgenemigung bekommt. Dem entsprechend tut er jetzt so das er Interesse hat (hat ihm bestimmt der Anwalt geraden).

Nun meine Frage.
Darf der leibliche Vater die Vaterschaft anfechten obwohl zwischen mein Mann (gesetzlicher vater) und dem Kind eine soziale familäre Beziehung besteht. 1600 bgb.

Auch werde ich vom leiblichen Vater eingeschüchtert das ich mir kein Anwalt nehmen darf. Sonst geht er gleich vor Gericht. Und ich soll machen was sein Anwalt mir sagt sonst geht er vor Gericht.

Ich bedanke mich im voraus für ihre schnelle Antwort.

Sehr geehrte Fragestellerin,


Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:


Grundsätzlich hat der leibliche Vater zwar das Recht, die Vaterschaft Ihres Mannes anzufechten, § 1600 I Nr. 2 BGB . Das ist aber dann ausgeschlossen, wenn zwischen Ihrem Mann und dem Kind eine sozial-familiäre Bindung besteht.

In Ihrem Fall gilt also die Ausnahme, dass der leibliche Vater kein Anfechtungsrecht hat. Das Gesetz schützt insoweit die "tatsächliche" Familie.

Lassen Sie sich nicht einschüchtern.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.


Mit freundlichen Grüßen aus Wunstorf

Anja Holzapfel
-Rechtsanwältin-
-Fachanwältin für Familienrecht-

Bewertung des Fragestellers 30.07.2019 | 14:45

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