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Legionärskrankheit im Krankenhaus


29.05.2006 15:02 |
Preis: ***,00 € |

Medizinrecht



Nach einer OP-Tumor im Kleinhirn ging es zunächst bergauf, nach ca. einer Woche aber wieder bergab. Aufgrund der zunehmenden Schwäche,Fieber und Schmerzen im Rücken wurde eine Erkältung diagnostiziert. Am anvisierten Entlassungstag kam es zu einem Totalzusammenbruch, daher kam ich sofort auf die Intensivstation an Beamtmungsgerät mit 80 Prozent Sauerstoffzufuhr. 3 Wochen lag ich im künstlichen Koma und noch weitere 4 Wochen auf der Intensivstation. Danach folgten Rehakuren. Zum Glück stellte der Arzt auf der Intensivstation die richtige Diagnose, meine Lunge war zu zwei Dritteln mit Legionellen befallen.
Da dies alles im Krankenhaus geschah, stellt sich für mich die Frage, ob ich Anspruch auf Schmerzensgeld o. Ä. habe.

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Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragesteller,

gerne nehme ich im Rahmen einer Erstberatung zu Ihrer Anfrage Stellung.

Bei der Legionärskrankheit handelt es sich um eine Infektionskrankheit, die durch Kontakt mit verunreinigtem Wasser auf den Menschen übertragen wird.

Nach Ihrer kurzen Sachverhaltsschilderung gehe ich davon aus, dass in dem Krankenhaus die notwendigen Hygienestandards nicht eingehalten wurden. Dieses stellt eine Sorgfaltspflichtverletzung des Krankenhauses gegenüber seinen Patienten dar, woraus ein Schmerzensgeldanspruch folgt.

Aufgrund der massiven Beeinträchtigung, die aus dieser Pflichtverletzung bei Ihnen resultierte, gehe ich von einem Schmerzengeld in erheblicher Höhe aus. Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass mir im Rahmen einer Erstberatung eine genaue Bezifferung des Schmerzensgeldbetrages nicht möglich ist. Hierzu bedarf es einer eingehenden Einarbeitung in den Fall sowie einer Auswertung der entsprechenden Rechtsprechung.

Gerne bin ich jedoch bereit Ihren Schmerzensgeldanspruch gegenüber dem Krankenhaus weiter zu verfolgen. Sofern Sie dieses wünschen, bitte ich um einen kurze Mitteilung. Ich würde dann alles Erforderliche für Sie veranlassen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen mit meinen Ausführungen weiterhelfen konnte und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt Torben Hoffmann



Stapenhorststr. 1
33615 Bielefeld

Tel.: 0521 / 96 783 14
Fax: 0521 / 96 783 33

E-Mail: hoffmann@seliger-ketzinger.de

Nachfrage vom Fragesteller 29.05.2006 | 20:08


Vielen Dank für Ihre rasche und kompetente Auskunft.
Das Krankenhaus ist renoviert und mit modernsten Filteranlagen ausgerüstet.(Landesklinik Brandenburg) Der behandelnde Arzt sagte uns, dass das Krankenhaus seiner Sorgfallspflicht nachgekommen sei und dass ich diese Amöbe geschluckt habe, mit einem Sechser im Lotto gleichzusetzen ist. Weitere Fälle traten im Krankenhaus nicht auf - auch nicht früher oder später. Man sagte mir, dass die Kortisonbehandlung und die Tatsache, dass ich seit 30 Jahren rauche, begünstigende Faktoren gewesen seien. Ich bin seit Jahren arbeitslos, bekomme schon lange kein Krankengeld mehr und weiß nun nicht, was ich tun soll - macht eine Beauftragung Sinn? Was kann ich etwas erreichen oder ist es ein Kampf Maus gegen Elefant?
Liebe Grüße aus Beelitz Heilstätten

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 30.05.2006 | 10:42

Sehr geehrte Fragestellerin,

eine weitere Verfolgung Ihrer Ansprüche halte ich trotz Ihrer Bedenken für sinnvoll. Fest steht schließlich, dass Sie im Krankenhaus an der Legionärskrankheit erkrankt sind. Ob dieses der einzige Fall war, spielt dabei keine Rolle.

Die von Ihnen geschilderten und eine Krankheit begünstigenden Faktoren, hätten ebenfalls von dem Krankenhaus berücksichtigt werden müssen, um eine Infektion zu verhindern. Wenn Sie zu einer Risikogruppe gehören, müssen entsprechende Vorkehrungen getroffen werden.

Um den Fall jedoch abschließend beurteilen zu können, wäre eine Einsichtnahme in Ihre Behandlungsunterlagen erforderlich. Bei weiteren Fragen stehe ich Ihnen gerne auch persönlich zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,

Rechtsanwalt Torben Hoffmann

Stapenhorststr. 1
33615 Bielefeld

Tel.: 0521 / 96 783 14
Fax : 0521 / 96 783 33

hoffmann@seliger-ketzinger.de

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