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Legalität der Bewerbung eines Online Casinos

29.10.2015 13:45 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger


Sehr geehrte Damen und Herren

für mein Internetportal würde ich gerne eine Geschäftspartnerschaft mit einem Onlinecasino (https://casino.netbet.com/de/) eingehen. Ich würde für jeden vermittelten und zahlenden Neukunden eine Provision bekommen, von dieser Provision würde ich an den Neukunden noch etwas abgeben (Cashback). So könnte ich einen gewissen Anreiz in der Vermarktung und für die Bewerbung des Casinos schaffen.

Wie verträgt sich die Bewerbung und Vermarktung dieses Anbieters mit dem deutschen Recht? NetBet verfügt über eine EU-Lizenz der Malta Gaming Authority (MGA).

Falls es Grauzone ist: Was könnten die Konsequenzen sein, wenn ich die Kooperation (dennoch) eingehen würde?

Liebe Grüße

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

Die Werbung ist dann zu beanstanden, wenn der Betrieb des Casinos illegal ist.

Nach dem derzeit in Deutschland geltenden Staatsvertrag, sind nur 20 Casinos online zuzulassen, ohne die deutsche Zulassung wäre der Betrieb illegal.

Zwar verstößt dies zutreffend gegen EU-Recht, allerdings beeindruckte dies bsp. das Amtsgericht München (Urt. v. 26.09.2014, Az. 1115 Cs 254 Js 176411/13) wenig, so dass es sich auf das geltende Deutsche recht bezog und einen Spieler wegen seiner Teilnahme verurteilte.

Daher muss aus anwaltlicher Vorsicht im Hinblick auf die problematische Gesetzeslage sicherheitshalber von einem illegalen Betrieb und damit einer unzulässigen Werbung ausgegangen werden.

Die Werbung für ein illegales Glücksspiel steht unter Strafe und wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr geahndet (§284 IV StGB).


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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