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Lebensversicherung zur Darlehensfinanzierung des gemeinsamen Hauses n. d. Scheidung


| 10.11.2017 19:51 |
Preis: 55,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hauseigentum hälftig bei beiden Ehepartnern. Zur Finanzierung wurde ein Darlehensvertrag für beide gemeinsam und eine Lebensversicherung auf die Ehefrau abgeschlossen, welche das Darlehen bei Fälligkeit tilgen soll. Das steht auch so im Darlehensvertrag. Die Raten für die LV wurden vor der Scheidung vom damaligen gemeinsamen Privatkonto, nach der Scheidung vom Ehemann alleine gezahlt.
Nun endet der Ablauf von Darlehen und LV nach der Scheidung und das Darlehen wird durch die LV getilgt.
Die Ehefrau reklamiert nun die Tilgung durch die LV als ihre alleinige finanzielle Leistung, weil die LV auf ihren Namen lief und möchte deshalb vom Ehemann Geld zurück.

Frage: Ist die Tilgung durch die LV der Ehefrau ihr alleine zuzuschreiben oder ist es als gemeinsame Tilgung des gemeinsamen Darlehens anzusehen?
10.11.2017 | 20:29

Antwort

von


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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

wenn der geschiedene Ehemann beweisen kann, daß Zahlungen in die Lebensversicherung während der Ehezeit vom gemeinsamen Privatkonto der Eheleute erfolgten, danach allein von ihm, hat die geschiedene Ehefrau keinen Ausgleichsanspruch gegen den Mann, vielmehr könnte der Mann von der Frau einen Ausgleich für die von ihm nach der Scheidung aufgebrachten Raten verlangen.

Dies gilt selbstverständlich nur unter der Voraussetzung, daß zwischen den Eheleuten bezüglich der Lebensversicherung der Frau keine anderweitige Vereinbarung getroffen worden war.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Auskünften gedient zu haben und weise darauf hin, daß diese auf Ihren Angaben beruhen. Bereits geringfügige Abweichungen des Sachverhalts können zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen.

Nutzen Sie im Zweifelsfall gern die kostenlose Nachfragefunktion!

Mit freundlichen Grüßen

Vasel
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 11.11.2017 | 00:09

Damit haben Sie zwar eine Meinung wiedergegeben, aber keine verwertbare juristische Begründung geliefert, die mir weiterhilft. Die LV ist ja auch beim Zugewinnausgleich auf der Seite der Ehefrau zu berücksichtigen. Warum also nicht auch hier?
Oder kommt es darauf an, was bei Vertrags- und Darlehensabschluss vereinbart wurde? Dann wäre es theoretisch egal, wer die Raten gezahlt hat. Ist es aber nicht nach Ihren Ausführungen.
Also die Nachfrage: Warum hat die Ehefrau kein Recht darauf, die Hälfte ihrer LV, mit der das Darlehen getilgt wurde, vom Ehemann zu fordern?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 11.11.2017 | 00:43

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

es kommt – worauf ich bereits hinwies – vorrangig darauf an, was bei Vertrags- und Darlehensabschluss vereinbart wurde.

Wenn seinerzeit vereinbart wurde, daß die Zahlungen auf die Lebensversicherung zwar vom gemeinsamen Konto bzw. (nach der Scheidung) vom Konto des Mannes erfolgen sollten, die Lebensversicherung jedoch allein der Frau zustehen sollte, dann kann die Frau Ausgleich vom Mann verlangen.

Einer derartigen Vereinbarung entspricht es, wenn ein Zugewinnausgleich durchgeführt wurde, bei welchem die Lebensversicherung im Endvermögen der Frau berücksichtigt wurde.

In diesem Fall hätte die Frau mithin wegen der Tilgung des Darlehens eine Ausgleichsforderung gegen den Mann.

Mit freundlichen Grüßen

Vasel
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 13.11.2017 | 17:24


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