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Lebensversicherung verweigert Auszahlung nach Tod

06.04.2020 07:59 |
Preis: 30,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von


10:05
Mein Vater ist am 24.12.2019 verstorben. Bereits im Sommer hatte er die Lebensversicherung gekündigt. Zu einer Auszahlung kam es jedoch nie.

Nach dem Tod versuche ich nun als Erbe an das Geld zu kommen. Mein Vater hat 1981 einen Kreditvertrag mit einer Firma abgeschlossen, hier gab es eine Abtretungserklärung.

Diese Firma existiert allerdings nicht mehr und einen Rechtsnachfolger kann ich nicht ermitteln. Die Lebensversicherung sieht mich in der Pflicht, diesen Rechtsnachfolger herauszufinden und durch diesen eine Freigabe zu bekommen. Nach Aussage meiner Mutter ist der Kredit damals auch abbezahlt worden.

Ich verzweifle langsam, weil es sich nun schon drei Monate zieht und die Versicherung wirklich ignorant ist - auf eine Antwort warte ich zum Teil sechs Wochen.

Wie kann ich hier noch am Besten vorgehen?

Über Rückmeldungen freue ich mich.
06.04.2020 | 09:26

Antwort

von


(1)
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Sehr geehrter Herr Mandant,

an den Kreditgeber des Jahres 1981 abgetreten wurde offenbar der Anspruch auf künftige Auszahlung der Versicherungsleistung. Die Abtretung erfolgte sicherungshalber. Die Abtretung wurde von dem Kreditgeber seinerzeit offenbar aufgedeckt. Dies bedeutet, dass der Auszahlungsanspruch gegen die Versicherung dem Kreditgeber zusteht, bis dieser oder sein Rechtsnachfolger den Anspruch zurück abtritt.

Auszugehen ist davon, dass der Kredit bereits zurück gezahlt wurde.

Im Regelfall ist im Kreditvertrag keine aufschiebend bedingte Rückabtretung vereinbart. Daher wären Sie auf ein umständliches Nachtragsliqudidationsverfahren zu der scheinbar nicht mehr - rechtlich wegen des noch vorhandenen Vermögenswertes jedoch existenten - Kreditgebers angewiesen.

Allerdings darf - jedoch nicht muss - die Versicherung an denjenigen die Versicherungssumme auszahlen, der den Versicherungsschein vorlegt, § 808 BGB . Schauen Sie nach, ob Sie das Original des Versicherungsscheines finden.

Wenn Ihnen der Nachweis gelingt, dass der Kredit getilgt wurde und Sie vielleicht sogar noch ein Abschlussschreiben finden, mit dem die Tilgung des Kredites bestätigt wird, sollte einer Auszahlung unter Vorlage des Versichungsscheines an Sie nichts entgegenstehen. Ich würde ein solches Abschlussschreiben auch darauf untersuchen, ob darin nicht die Rückabtretung steckt.

Für Rückfragen können Sie mich gerne auch telefonisch kontaktieren.

Stephan Lengnick
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 06.04.2020 | 09:55

Sehr geehrter Herr Lengnick,

vielen Dank für Ihre Antwort.

Leider gibt es gar keine Unterlagen mehr, außer eben die Schreiben der Versicherung aus dem letzten Jahr.

Laut Versicherung soll ICH herausfinden, wer der Rechtsnachfolger der Versicherung ist. Das ist für mich unmöglich. Die Frage ist daher, wie ich damit umgehen kann.

Mit freundlichen Grüßen,
D.S.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 06.04.2020 | 10:05

Sie müssten einen Anwalt beauftragen. Es sind ergänzende Recherchen zum Schicksal des Kreditgebers erforderlich. Sie schreiben, Kreditgeber sei eine Versicherung gewesen. Dann sollte es möglich sein, den Rechtsnachfolger in die Vermögenswerte heraus zu bekommen.

Bitte rufen Sie mich an.
Stephan Lengnick

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