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Lebensversicherung meiner verstorbenen Mutter


15.03.2006 14:33 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Karlheinz Roth



Meine Mutter verstarb im Nov. letzten Jahres.
Aus zweiter Ehe habe ich noch eine Stiefbruder, der sich 25 Jahre nicht um seine Mutter gekümmert hat.Er wohnt auch nicht am Ort. Jetzt meldete er sich , um den Pflichtteil in Anspruch zu nehmen. Es existiert kein Vermögen, kein finanzielles Erbe, keine Grundstücke etc. ( Das Konto mußte ich noch mit 3800 € ausgleichen )
Nur Anteile einer Wohnungsgenossenschaft in Höhe von ca. 1600 €.
Im Testament bin ich als Erbe eingesetzt.
Meine Frage dazu, in wie weit fällt die Lebensversicherung, dort bin ich eingesetzt, mit in den Pflichtteil?
Laut einem Artikel in der Presse, gehört eine Lebensversicherung nicht in die Erbsubstanz. Eine andere Information besagt, dass diese Versicherung einer Schenkung gleichkommt, was ich aber nicht ganz verstehen würde.Hat mein Stiefbruder Anrecht auf einen Teil dieser Lebensversicherung, bei der ich als Begünstigter eingetragen bin ? Und wenn ja, warum ?
Mit freundlichen Grüßen

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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

die Lebensversicherungssumme fällt dann in den Nachlass, wenn im Versicherungsvertrag kein Bezugsberechtigter benannt ist.

Da Ihre Mutter Sie aber als Bezugsberechtigten benannt hat, fällt Ihnen die Versicherungssumme aufgrund eines Schenkungsvertrages zu Gunsten Dritter zu (vgl. §§ 330, 331 BGB).

Ihr Stiefbruder kann somit auch keinen Teil der Lebensversicherungssumme einfordern.


Mit freundlichen Grüßen
K. Roth
- Rechtsanwalt -


info@kanzlei-roth.de
www.kanzlei-roth.de
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