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Lebensmittelpunkt doppelte Haushaltführung

05.03.2007 11:38 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Das Finanzamt will typisch veranlasste Mehraufwendungen für eine doppelte Haushaltführung nicht anerkennen.

Herr Rechtsanwalt Udo Meissen half uns bereits sehr kompetent und schnell am 16.02.07, danke noch mal dafür ! Es wäre schön wenn er uns auf Grund der bestehenden Vorkenntnisse zu den Umständen persönlich antwortet.

Das Finanzamt schrieb meiner Bekannten:
" Wie bereits im Schreiben vom 01.02.2007 mitgeteilt, möchte ich nicht abschreiten (sie meint warscheinlich "abstreiten"), dass sich Ihr Lebensmittelpunkt in Zwethau befinden könnte.
Laut den mir vorliegenden Unterlagen ist aber ebenfalls ein Lebensmittelpunkt in Leipzig anzunehmen.
Bei einem nicht verheirateten Arbeitnehmer spricht vieles dafür, dass der Mittelpunkt der Lebensinteressen am Beschäftigungsort liegt und das weiter zur Verfügung stehende Wohneigentum lediglich für Besuchs- bzw. Ferienzwecke vorgehalten wird, je länger die Beschäftigung dauert.
Erhebliches Gewicht kommt auch dem Umstand zu, zu welchem Wohnort die engeren persönlichen Beziehungen bestehen. Insoweit ist von Belang, wo sich Bezugspersonen des Arbeitnehmers überwiegend aufhalten. M.E. gehe ich davon aus, dass Ihre Tochter, welche in Leipzig lebt, zu Ihren Bezugspersonen gehört.
Demzufolge haben Sie zwei Mittelpunkte Ihrer Lebensinteressen, da aufgrund der bisherigen Umstände und vorliegenden Unterlagen ein (sie meint warscheinlich "eine") eindeutige Zuordnung nicht möglich.
Somit fallen keine typisch veranlassten Mehraufwendungen an.
Eingrenzung vom Fragesteller
07.03.2007 | 12:14

Sehr geehrter Fragesteller,

lassen Sie sich durch dieses Schreiben des Finanzamtes nicht entmutigen. Ich hatte Ihnen ja bereits in der ersten Antwort ein Urteil des Bundesfinanzhofs zitiert, in dem dieses immer wieder gerne von der Finanzverwaltung angeführte Argument verworfen wird.

Stellen Sie gegenüber dem Finanzamt allerdings (nochmals) dar, woraus sich die persönlichen Beziehungen zu Zwethau ergeben. Soweit das FA bereits zugesteht, daß sich ihr Lebensmittelpunkt dort befindet, wird es dem FA dann schwer fallen, die doppelte Haushaltsführung zu verneinen.

Mit freundlichen Grüßen
Udo Meisen
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Steuerrecht

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