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Lebensmittelpunkt Kind -> Unterhalt


05.01.2006 19:20 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Kah



Sehr geehrte Damen und Herren,

nach der Trennung von meiner Frau im Oktober 2004 lebt mein Sohn (heute 6 1/2 Jahre alt) seit Januar 2005 monatlich an ca 14-16 Tagen bei mir. (inkl. Übernachtung)
Somit kommen meine Exfrau und ich nahezu gleichermaßen für Verpflegung, Betreuung, Erziehung, Kleidung, etc. auf...

Meine Exfrau erhält das Kindergeld und hat unseren Sohn komplett auf der Lohnsteuerkarte.

Nun droht sie mir, das Umgangsrecht mit meinem Sohn zu kürzen, sodass sie in vollem Umfang die Kindesunterhaltszahlungen meinerseits erhält.

Kann sie ohne weiteres mein Umgangsrecht, welches seit über einem Jahr problemlos funktioniert hat, einfach so wieder einschränken..?

Vielen Dank für Ihre Bemühungen.


Mit freundlichen Grüssen
TH

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Guten Tag,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Grundsätzlich gilt:

Kinder haben Anspruch auf Kontakte mit beiden Elternteilen, gleichgültig ob diese zusammen leben, sich getrennt haben oder nie zusammen gelebt haben. Diese Kontakte sind wichtig und grundsätzlich förderlich für ein Kind, auch wenn sich die Eltern gestritten haben und viel Verbitterung zwischen ihnen herrscht. Auch der Elternteil, beim dem Kinder nicht leben hat Anspruch darauf, seine Kinder regelmäßig zu sehen und über ihr Wohlergehen auf dem Laufenden gehalten zu werden.

Ihre Ex-Frau kann das Umgangsrecht daher nicht nach Belieben einschränken.

Sollte diese sich also nicht an die bisherige Umgangsregelung halten, bestünde die Möglichkeit das Umgangsrecht gerichtlich festlegen zu lassen. Dabei werden immer das Kindeswohl und eine gewisse Kontinuität im Vordergrund stehen.

Dauer und Häufigkeit, Übernachtungen und andere Einzelheiten hängen von den Umständen ab. Wichtig ist u.a. das Alter der Kinder und die Vertrautheit mit dem Elternteil.

Für Entscheidungen über das Umgangsrecht ist das Familiengericht am Wohnsitz des Kindes zuständig.

Wenden Sie sich bei Problemen am besten zunächst an das örtliche Jugendamt. Dieses wird später bei einer gerichtlichen Entscheidung ohnehin eingebunden.

Ich hoffe, Ihre Anfrage hinreichend beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Christian Kah
-Rechtsanwalt-

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www.net-strafverteidiger.de

Nachfrage vom Fragesteller 05.01.2006 | 19:43


Ein monat hat 30 bzw. 31 Tage. Mein Sohn lebt zwischen 14 und 16 Tagen pro Monat bei mir.
An Monaten, an denen mein Sohn 16 Tage bei mir lebt, liegt der Lebensmittelpunkt rein rechnerisch bei mir.
Dazu kommt, dass mein Sohn in der Regel an 1 oder 2 Wochentagen und dazu an den Wochenenden bei mir ist.
An Wochenenden gibt es keine Schule, kein Hort und somit ist die Betreuung um ein vielfaches betreuungsintensiver als während der Woche.

Wie wird der Lebensmittelpunkt des Kindes und die damit verbundene Kindes-Unterhaltsverpflichtung bei gleichen Einkommen der Eltern berechnet..?

Wie hoch sind die Chancen, den Lebensmittelpunkt meines Sohnes gerichtlich zu mir zu verlegen, wenn man berücksichtigt, dass ich mich die ersten 4 Lebensjahre meines Sohnes zu mehr als 75% um die Betreuung und Erziehung gekümmert habe..? (ich war Student, meine Exfrau berufstätig)

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 05.01.2006 | 20:00

Sehr geehrter Fragesteller,

dies hängt wesentlich vom Sorgerecht und dem Lebensmittelpunkt ab.
Der Lebensmittelpunkt wird bestimmt durch den gewöhnlichen Aufenthalt des Kindes.
In Ihrem Fall ist nicht ganz ersichtlich, bei welchem Elternteil der Lebensmittelpunkt liegt.
Insofern kann auch hier eine gerichtliche Klärung herbeigeführt werden.
Die Chancen kann ich jedoch von hieraus nicht einschätzen.

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