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Lebensmitteldiebstahl und drohende Strafe

16.11.2021 17:20 |
Preis: 30,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung:

Die Wertgrenze für den Diebstahl geringwertiger Sachen liegt bei 50 €. § 248a StGB setzt einen Strafantrag oder die Bejahung des besonderen öffentlichen Strafverfolgungsinteresse voraus. Nicht vorbestrafte Täter haben mit Einstellung wegen geringer Schuld oder gegen Geldaufauflage zu rechnen.

Ich bin Vollzeitstudentin,27 Jahre mit 450 Euro Job, wurde beim Diebstal von Lebensmitteln erwischt, weil ich nichts mehr zu essen habe und kein Geld für diesen Monat. Vor der Polizei habe ich keine Aussage getätigt und hatte die Ware in einer Handtasche. der Warenwert lag bei ca. 30 Euro. Welche Strafen können mir nun drohen? Und wo kann ich mir in dieser Situation rechtliche Hilfe holen (kein geregeltes Einkommen).

Liebe Grüße

16.11.2021 | 18:28

Antwort

von


(237)
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80336 München
Tel: 089/22843355
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Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Diese darf ich Ihnen wie folgt beantworten:

Vorliegend haben Sie einen Diebstahl geringwertiger Sachen begangen. Ein solcher wird gemäß § 248a StGB alternativ nach Strafantrag durch den Geschädigten oder bei Bejahung des besonderen öffentlichen Interesses an der Strafverfolgung durch die Staatsanwaltschaft verfolgt. Die Wertgrenze für den Diebstahl geringwertiger Sachen liegt bei 50 €.
Jedenfalls für den Fall, dass Sie nicht (einschlägig) vorbestraft sind, haben Sie hier mit einer Einstellung wegen geringer Schuld gemäß § 153 StPO oder gegen Verhängung einer Geldauflage nach § 153a StPO zu rechnen. Eine Verurteilung (auch eine solche im Strafbefehlswege) halte ich für fernliegend.

Die Voraussetzungen für die Beiordnung eines Pflichtverteidigers – also ein Fall der notwendigen Verteidigung – liegen hier meines Erachtens nicht vor. Diese sind gegeben, falls die Sach- und Rechtslage schwierig oder eine Freiheitsstrafe ab etwa einem Jahr zu erwarten steht. Eine Unterstützung finanziell weniger leistungsfähiger Personen wie im Zivilrecht (dort Prozesskostenhilfe) ist im Strafrecht nicht existent.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten rechtlichen Überblick ermöglicht zu haben, und stehe Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion bei etwaigen Verständnisproblemen zur ursprünglichen Beantwortung Ihrer Frage gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Kämpf
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Strafrecht


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