Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.336
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Lebenslanges Wohnrecht nachträglich eintragen


06.11.2017 11:09 |
Preis: 25,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Lars Winkler


Zusammenfassung: Ein bestehendes Wohnrecht kann mit Zustimmung des Berechtigten jederzeit gelöscht und später mit Zustimmung des Eigentümers jederzeit „wieder" eingetragen werden. Wenn in der Zwischenzeit eine Grundschuld bestellt wurde wäre das Wohnrecht dann allerdings nachrangig.


Hallo,

mein Lebensgefährte bekommt sein Elternhaus überschrieben, den Eltern wird ein lebenslanges Wohnrecht eingetragen. Wir müssen das Haus umbauen und sanieren und nun stellt sich die Bank quer wegen dem Wohnrecht. Auch ein Rangrücktritt reicht der Bank nicht, sie bestehen auf eine Löschung oder sie können uns nur eine deutlich niedrigere Summe finanzieren. Ist es rein rechtlich möglich, dass man das Wohnrecht jetzt löschen lässt und dann z.b. erst in einem halben Jahr eintragen lässt, wenn die Finanzierung durch ist?

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrte Fragestellerin,

Lassen Sie mich Ihre Anfrage wie folgt beantworten:

Ja, das geht prinzipiell. Das Wohnrecht könnte jetzt mit Zustimmung der Eltern gelöscht und zu einem späteren Zeitpunkt mit Bewilligung des Lebensgefährten als Eigentümer dann „wieder" eingetragen werden.

Abgesehen davon verstehe ich die Haltung der Bank nicht. Ein Rangrücktritt sollte reichen und tut das auch üblicherweise. Bei der Variante Löschung und Wiedereintragung ist das Ergebnis, jedenfalls soweit keine anderen Belastungen im Grundbuch stehen, auch dasselbe. So oder so gibt es dann die erstrangige Grundschuld für die Bank und nachrangig das Wohnrecht. Vielleicht gibt es hier einfach ein Missverständnis mit der Bank?

Abgesehen davon muss den Eltern aber klar sein, dass sie sowohl mit Rangrücktritt als auch mit Löschung und Neubestellung ein hohes Risiko eingehen. Bei einer Zwangsversteigerung des Grundstücks aus der erstrangigen Bankgrundschuld ginge das Wohnrecht dann gegebenenfalls unter.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60143 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Sehr schnelle und hilfreiche Antworten. Kompetent und freundlich. So wünscht man es sich als Mandant. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Sehr hilfreiche Informationen. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen Dank für die schnelle und ausführliche, sehr gute Antwort. ...
FRAGESTELLER