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Lebensgefährtin ausgezogen Nebenkosten Eigenheim

27.02.2020 18:58 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung:

Es geht um die Nebenkosten nach dem Auszug/Trennung einer Lebensgefährtin bzw. Untermieterin.

Hallo,

Meine Freundin ist am 01.06.2019 bei mir eingezogen. Am 15.02.2020 hat man sich getrennt und Sie ist ausgezogen.

Am 14.05.2019 hat man sich per Whatsapp geeinigt sich die nebenkosten 50/50 aufzuteilen. Für jeden sind das knapp 200€ pro Monat.

Am Tag des auzuges hab ich Ihr ein Bild vom Stromzähler geschickt, mit dem aktuellen Stand.
Eine Abrechnung habe ich erstellt, es ergibt sich pro Person eine Nachzahlung von knapp über 1500€ Stom. Ich muss dazu sagen, ich heize mit Nachtspeicheröfen. Die exakte Abrechnung hab ich Ihr als PDF zukommen lassen.

Ein Zälerstand zum Tag des Einzuges wurde mit der Gurndlage, des verbrauches vom Vorjahr ermittelt, mittelwert als Single.

Jetzt habe ich von Ihr ein Einschreiben bekommen in welchem Sie sich weigert die Nebenkosten und die kommenden Nebenkosten, Abfallgebühren, zu bezahlen.

Punkt 1. Sie schreibt wir hätten nur eine müdliche Vereinbarung und nichts schriftliches

Punkt 2. Dass wir keinen Mitevertrag/Untermietvertrag miteinander hatten und meine Forderung der Nebenkostennachzahlung völlig absurd und ohne rechtliche Grundlage sind.

Punkt 3. Ich hätte am Tag des Einzugs keine Protokolierung des Zählerstandes, keinen NAchweis der richtigkeit.

Punikt 4. Sie weißt alle weiteren geplanten Nebenkostenabrechnungen zurück.

Letzte Ablesung durch den Energieversorger war am 12.04.2019.

Was kann Ich tun? Kann ich bei der Polizei eine Anzeige machen? Möchte ungern auf den Kosten von 3.000,-€ sitzen bleiben.

27.02.2020 | 20:15

Antwort

von


(802)
Vorstadt 42
41812 Erkelenz
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Gerne zu Ihren Fragen:

"Was kann Ich tun? Kann ich bei der Polizei eine Anzeige machen? Möchte ungern auf den Kosten von 3.000,-€ sitzen bleiben."

Vorneweg:
Von einer Anzeige bei der Polizei rate ich ab, weil man Sie dort auf den "Zivilrechtsweg verweisen" wird. Die Polizei wird Ihnen also nicht weiter helfen . Vielmehr laufen Sie mit einer leichtfertigen Anzeige ins Blaue durchaus Gefahr, sich eine Gegenanzeige einzuhandeln, sofern ein Straftatbestand Ihrer Ex letztlich nicht nachgewiesen würde. Denn die hier überhaupt in Frage kommenden Tatbestände wäre wohl Vorsatzdelikte, die eh schwierig nachzuweisen sind.

Zu Ihren Fragen im Einzelnen:

Punkt 1. Sie schreibt wir hätten nur eine mündliche Vereinbarung und nichts schriftliches


Antwort: Das ist schon mal ein verwertbares Anerkenntnis einer "mündlichen Vereinbarung", denn diese Vereinbarung bedarf keiner Schriftform. Mündlich geschlossene Verträge sind ebenso wirksam. Wenn Sie dann darüber hinaus den Inhalt des Vertrags noch als Schriftform per Whatsapp
haben, gilt das Folgende: "Am 14.05.2019 hat man sich per Whatsapp geeinigt sich die Nebenkosten 50/50 aufzuteilen. Für jeden sind das knapp 200€ pro Monat".


Punkt 2. Dass wir keinen Mitvertrag/Untermietvertrag miteinander hatten und meine Forderung der Nebenkostennachzahlung völlig absurd und ohne rechtliche Grundlage sind.

Antwort:
Siehe dazu die Antwort zuvor. Darüber bedarf auch ein Untermietvertrag nicht zwingend der Schriftform, sofern er auf unbestimmte Zeit abgeschlossen wurde, also keine Zeitmietvertrag.

Punkt 3. Ich hätte am Tag des Einzugs keine Protokollierung des Zählerstandes, keinen Nachweis der Richtigkeit.

Antwort:
Dazu schreiben Sie: "Ein Zählerstand zum Tag des Einzuges wurde mit der Grundlage, des Verbrauches vom Vorjahr ermittelt, Mittelwert als Single.
Das kann zumindest als Anscheinsbeweis durchgehen, wenn er nicht von Ihrer Ex durch qualifizierten Vortrag von Tatsachen "erschüttert" würde. Hinzu kommt auch das deklaratorische Anerkenntnis per Whatsapp. Denn die Vertragsparteien können vorbehaltlich anderweitiger Vorschriften vereinbaren, dass Betriebskosten als Pauschale oder als Vorauszahlung ausgewiesen werden, vgl. § 556 Absatz 2 BGB .


Punkt 4. Sie weist alle weiteren geplanten Nebenkostenabrechnungen zurück.

Antwort: Hier sehe ich aus der Ferne Ihre Ex im Recht, weil sich mir nicht erschließt, warum sie mit dem Datum der Trennung und des Auszugs noch weitere NK bezahlen soll.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Krim.-Dir. a.D. Willy Burgmer

ANTWORT VON

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