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Lebensgefährte ohne Mietvertrag von Rauswurf bedroht


| 10.11.2014 01:16 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von



Welche Rechte habe ich als Mieter in u.g. Fall? Ich lebe seit 3 Jahren ohne Trauschein und ohne schriftlichen Mietvertrag im Haus meines Partners (wir sind die beiden einzigen Personen in dem Haus, er ist Eigentümer von allem). Ich zahle allerdings seit meinem Einzug eine monatliche Miete für eine von mir genutzte abgeschlossene Wohnung im Haus (nachweisbarer Dauerauftrag, ortsübliche Miethöhe, ein Arbeitszimmer wird steuerlich abgesetzt).
Nun kam es zur Trennung, und mir wird angedroht, mich ohne Beachtung von Kündigungsfristen vor die Tür zu setzen. Welche Möglichkeiten habe ich, mich dagegen zu schützen? Welche Möglichkeiten habe ich außerdem, mein Eigentum zu schützen? (Meine Besitztümer sind sämtlich in der separaten Wohnung, aber der Eigentümer hat die Schlüssel dazu). Danke für eine Auskunft von einem Fachanwalt für Mietrecht!
10.11.2014 | 09:02

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,

Sie können und sollten auf jeden Fall zur Sicherung Ihres Eigentums zunächst die Schlösser zur separaten Wohnung auswechseln, wenn Sie diese ausschließlich allein nutzen.

Auch wenn Sie keinen schriftlichen Mietvertrag geschlossen haben, so gilt auch ein mündlicher Mietvertrag, der die normalen gesetzlichen Regelungen beinhaltet, also unter anderem das Einhalten einer Kündigungsfrist, wobei diese in Ihrem Fall sechs Monate beträgt (§ 573a BGB).

Sollte Sie wider Erwarten dann Probleme bekommen, also beispielsweise würde Ihnen der Zugang versagt oder Ihre Schlüssel funktionieren nicht mehr, können Sie unverzüglich einen Antrag auf einstweilige Wiedereinräumung des Besitzes beim örtlichen Amtsgericht beantragen.

Eine Entscheidung ergeht meistens entweder noch am gleichen oder am darauf folgenden Tag.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 10.11.2014 | 15:00


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