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Lebensgefährte meiner Mutter hat den Nachlass ausgeschlagen wegen evtl. Schulden, sit

| 28.07.2010 00:26 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Sehr geehrte(r) Unbekekannte(r),

meine Mutter hat in hrem letzten Testzttament den gesamten Inhalt Ihrer Wohnung ihrem Lebensgefährten vermacht.
Dieser hatte im Juni einen Gerichtstermin wegen des Nachlasses, den er ausgeschlagen hat.
Grund dafür war, dass meine Mutter noch Schulden von meinem 1985 verstorbenen Vater hatte, der damals in Häuser in Berlin investiert hatte und deren Sanierung nun ansteht.
Auf der anderen Seite sitzt er in dem sog. Nachlass, sprich alte Gemälde, Möbel, Silberbesteck, Geschirr, wertvollem Familienschmuck, etc.
Ich habe mehrmals versucht, ihn zu kontaktieren, aber er verweigert jegliche Kommunikation.
Meiner Meinung nach muss er mir gegenüber eine Aufstellung des gesamten Nachlasses (soweit noch vorhanden) vorlegen, da ich nur noch 5 Wochen Zeit habe, mir zu überlegen, ob ich das Erbe antrete oder nicht.
Wie kann ich juristisch jetzt vorgehen?
Vielen Dank im Voraus!
Mfg

Sehr geehrter Fragensteller,

ich bedanke mich für Ihre Frage und hoffe Ihnen auf Basis Ihrer Angaben wie folgt weiterhelfen zu können:

Soweit Sie nunmehr wegen der Ausschlagung des Erbes seitens des früheren Lebensgefährten Ihrer Mutter gesetzlicher Erbfolger geworden sind, sind Sie derzeit auch Erbe iSd § 1942 BGB sog Vonselbsterwerb.

Das bedeutet dass Sie solange Sie die Erbschaft nicht ausschlagen derzeit Erbe sind, mit allen Rechten die sich hieraus ergeben. Insoweit haben Sie auch ein Auskunftsrecht gegenüber dem derzeitigen Erbschaftsbesitzer, mithin dem vormaligen Lebensgefährten.

Soweit er Ihnen Auskünfte hierzu nicht freiwillig erteilen will müssten Sie dies im Wege einer sog. Auskunftsklage tun. In diesem Zusammenhang hat im Übrigen das BayObLG 2004 entschieden, dass eine solche Auskunftsklage auch keine schlüssige Annahme der Erbschaft sei. Insiweit wäre eine solche Klage auch ohne großes Risiko behaftet.

Abschließend hoffe ich, Ihnen einen ersten Einblick* in die Rechtslage verschafft zu haben und stehe Ihnen jederzeit und ausgesprochen gern für (kostenlose) Rückfragen zur Verfügung!

Sollten Sie ein persönliches Gespräch wünschen, können Sie mich über 123recht.net auch im Wege einer (kostenpflichtigen) Telefonberatung konsultieren (http://www.123recht.net/loginvoip.asp?lawyerid=104930).

Da wir bundesweit tätig sind, vertrete ich Sie auch gerne anwaltlich, wenn Sie dies wünschen, wobei die Kommunikation auch via Email, Post, Fax und Telefon erfolgen kann und einer Beauftragung nicht entgegen steht.

Ich bedanke mich nochmals herzlichst für Ihre freundliche Frage und verbleibe mit freundlichen Grüßen aus München,

Ihr
Alexander Stephens

__________________________________________________________________________________

*Hinweis:
Bei der obigen Beantwortung Ihrer Frage, die ausschließlich auf Ihren Angaben basiert, handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes. Bitte berücksichtigen Sie deshalb, dass dies eine umfassende juristische Begutachtung nicht ersetzen kann und soll.
Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung unter Umständen sogar völlig anders ausfallen. Nutzen Sie deshalb die kostenlose Rückfragemöglichkeit, sollten noch Fragen offen stehen. Über eine positive Bewertung durch Sie würde ich mich sehr freuen.

Bewertung des Fragestellers 30.07.2010 | 18:24

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"Der Anwalt hat eigentlich das bestätigt, was ich mir vorher schon gedacht hatte, war mir aber trotzdem eine grosse Hilfe durch seine Erläuterungen und seinen Hinweis auf ein vorangegangenes Urteil aus Bayern in ähnlichem Sachverhalt."
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