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Leasingvertrag kündigen -> Gutachten war 53,45% Schaden, nach Reparatur über 60%

30.12.2019 18:24 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


16:39

Wir hatten mit unserem Mercedes Benz Vito einen Unfall, wir waren nicht schuld.
Ich habe nun große Angst mit dem Fahrzeug zu fahren und will es nicht mehr.
Unsere Anwältin hat nun gekündigt da die Reparatur nun deutlich höher als 60% war. Das Gutachten war 53,45%.

Hier die Zeilen unserer Anwältin:
wenn du hier den Punkt X und dort Ziffer 4 anschaust, dann mag die Dame Recht haben.

Trotzdem ist es leicht irreführend, wenn zuvor in Ziffer 3 von erwarteten Reparaturkosten die Rede ist, aber nicht in dem für uns relevanten Ziffer 4.

Nichtsdestotrotz steht aber in Ziffer 4 im letzten Satz, dass wenn nicht gekündigt wird, so soll Reparatur durchgeführt werden. Das spricht für die Frau.

Nichtsdestotrotz rate ich dir dringendst an, einen Fachmann, der sich auf Leasingverträge spezialisiert hat, zu Rate zu ziehen.

Ich meine evtl. ein Sonderkündigungsrecht dadurch erworben zu haben, dass hier keine Neuwertabrechnung akzeptiert wurde, obwohl es hier einen Anspruch hierauf gegeben hatte.

Denn v.a. nach der tatsächlichen Reparatur sieht man hier erst nochmal deutlich, dass tatsächlich die Essentialis (wichtige Teile) des Fahrzeugs betroffen waren.

30.12.2019 | 19:51

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Bitte schicken Sie mir den Leasingvertrag an meine E-mail Adresse.

Mit freundlichen Grüßen
RA Matthias Richter


Rückfrage vom Fragesteller 02.01.2020 | 16:00

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Richter,
wir haben Ihre Antwort erhalten jedoch kann ich diese so nicht annehmen.

Sie geben nur das wieder was in den Paragraphen steht.

Aber es geht mir darum, um den Unterschied erwarteten oder tatsächlichen Reparaturkosten. Ziffer 3 spricht ja von erwarteten Kosten, hier wird das Wort erwartet nicht mehr genutzt, aber wenn man es auslegt mit dem letzen Satz da steht ja:
Wenn man von dem Sonderkündigungsrecht nicht gebraucht macht, dann hat man die Reparatur durchzuführen.
Das spricht Wiederrum für erwartete Reparaturkosten.
Es geht nur um im Zusammenhang mit dem letzen Satz in Ziffer 4 weil Mercedes damit argumentiert.

Das müssen Sie bitte nochmal herausarbeiten.

Wir dürfen hier keinen Fehler machen.

Unsere Anwältin hat bereits die Sonderkündigung ausgesprochen was Mercedes nicht anerkennt.
Den Schriftverkehr hatte ich Ihnen zugemailt.

Vielen Dank!

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 02.01.2020 | 16:39

Sehr geehrte Frau Möhrlein-Yilmaz,

Danke für die Konkretisierung der Frage. Das Kündigungsrecht besteht meiner Meinung nach:

"Bei Totalschaden oder Verlust des Leasinggegenstands kann jeder Vertragspartner den Service- Leasingvertrag zum Ende eines Vertragsmonats kündigen. Bei schadenbedingten Reparaturkosten von mehr als 60 % des Wiederbeschaffungswertes des Leasinggegenstands kann der Leasingnehmer innerhalb von 3 Wochen nach Kenntnis dieser Voraussetzungen zum Ende eines Vertragsmonats kündigen." Nach dieser Vorschrift kommt es auf die tatsächlichen Reparaturkosten an.
Ziffer 3 regelt, wann der Leasingnehmer die Reparatur auf eigene Rechnung vornehmen muss, das ist jedoch nicht der Fall, wenn voraussichtlich ein Totalschaden vorliegt.
Zwar war es im Zeitpunkt des gutachtens kein Totalschaden, aber es stellt sich dann letztendlich als ein solcher heraus.
Maßgeblich kommt jedenfalls auf den Wortlaut von Ziffer 4 an. Dort kommt es auf die tatsächlichen Reparaturkosten an.

Beste Grüße
RA Richter

ANTWORT VON

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