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Leasingrückgabe zweifelhaftes Vorgehen und Rechnung

04.10.2020 22:10 |
Preis: 50,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich stehe am Ende meiner 3 Jährigen Leasinglaufzeit und war zur Bewertung des Zustandes des Autos beim Händler. Dieser hat das Auto durch ein Tüv Süd Unternehmen bewerten lassen und daraufhin die Leasingschlussrechnung erstellt.
Diese konnte ich im Detail jedoch erst prüfen nachdem der Verkäufer mir diese via E-Mail zugesendet hat. Vorher hat er darauf bestanden, dass ich für die Kosten unterschreibe. Diesem habe ich erstmal widersprochen, darauf hat er mir gesagt, dass er kulanter Weiße auf die Unterschrift bis Montag warten könne, ansonsten können die Kosten sich weiter erhöhen.
Das Fahrzeug steht seitdem beim Händler. Das kam mir schon ein wenig seltsam vor.

Die Summe beträgt 2600 € + 16% MwSt = ~3000 €

Darin enthalten sind Kosten für
- Bremsflüssigkeit (100 €)
- HU (100 €)
- Verkratzungen am Stoßfänger (140 €)
- Felge angekratzt (150 €)
- Nebelleuchte gebrochen (183 €)
- Elektronisches Notrufsystem defekt. (Softwarefehler, wohl bekanntes Problem da die Knopfzelle nach ein paar Jahren den Geist aufgibt und ausgetauscht werden muss) (250 €)
- Motorhaube Lack angegriffen durch Vogelkot ( 705,55 €)
- 2 Leichtmetallfelgen verkratzt/beschädigt müssen erneuert werden (1142 €)

Dazu beigefügt sind auch Bilder der Beschädigung.

So wie ich mich jedoch eingelesen habe darf bei der Abschlussrechnung keine MwSt. auf Reparaturen/Wertminderungen verlangt werden. liege ich damit richtig?
Zusätzlich sind die Preise für mich nicht nachvollziehbar. Oft einfach 100/250 € ohne Bezug zu Arbeitsstunden/Maßnahmen.

Ich würde hier gerne mehr Klarheit haben, ob die aufgezeigten Kosten realistisch sind. Gerade für die Felgen kommt mir der Preis sehr hoch für wenn man diese mit vergleichbaren nach 3 Jahren Nutzung vergleicht.

Können Sie mir hier eine Empfehlung geben ob ich das Thema weiter mit einem Spezialisten verfolgen sollte und ob ich der Abschlussrechnung des Leasings widersprechen kann ohne eine Unterschrift zu leisten. Habe ich dann mit weiteren Kosten vom Leasinggeber aus zu rechnen?

Vielen Dank & Viele Grüße

05.10.2020 | 00:50

Antwort

von


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01326 Dresden & Köln
Tel: 0351 65 888 350
Web: http://www.kanzleifricke.de
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Sehr geehrter Ratsuchender,

das Problem ist mir aus eigenen Mandaten bereits bekannt. Die Abrechnungen der Leasinggesellschaften sind häufig überhöht. Sie beinhalten nicht selten Schadensposten, die nicht erstattungsfähig sind, oder Posten, die als Verschleiss nicht ersetzt werden können.

Zum Beispiel: Die Mehrwertsteuer ist nicht geschuldet, da es sich hier um einen Schadensposten handelt, der mehrwertsteuerbefreit ist.

Das Problem ist nur, wenn Sie sich auf einen Streit vor Gericht einlassen, werden mit den anteiligen Verfahrenskosten später wieder Beträge erreicht, die die heutige Schadenssumme erreichen. ich denke manchmal, daß die Leasinggesellschaften darauf setzen und auf eine vorschnelle Zahlung des LN setzen.

Ich würde mir hier in der Tat einen Spezialisten vor Ort holen, der unter anderem auch die Durchsetzung seiner Gebühren anstrebt, die nur wegen einer überhöhten Rechnung doch erst angefallen sind.

Dann sollten Sie für so einen Streit eine Rechtsschutzversicherung haben, da Ihne hier ansonsten Restkosten verbleiben würden.

Ich halte die Rechnung so wie oben dargestellt für unrichtig, zumindest für unsubstantiiert. Runde Summen ohne Einzelaufschlüsselungen sind doch eher geneigt, unrichtig und zu hoch angesetzt zu sein, als hier den Nagel auf den Kopf getroffen zu haben.

Meine Kanzlei kann hierbei helfen, aber die Kostenfrage sollte eigentlich von einer RSV abgesichert werden.

MFG
Fricke
RA


ANTWORT VON

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