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Leasingfahrzeug - Auftritt mehrerer Mängel in der ersten Woche - Rückgabe?


19.11.2009 21:21 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht



Guten Abend,

ich habe letzten Monat einen für drei Jahre geleasten Kombi abgeholt.
(km Leasing)
Innerhalb der ersten Woche sind mehrere Mängel aufgetreten:
1. Dichtungsschaum guckte am Seitenfenster raus (wurde händisch reingestopft, jedoch Risiko Undichtigkeit)
2. Elektronik - Elektronischer "Gurt-ist-nicht-angelegt-Melder" aktivierte sich während der Fahrt grundlos selbständig
3. Fensterelektronik - gingen erst nicht mehr auf, dann nicht mehr zu
4. Scheinwerfer sind undicht. Es bildet sich von innen Beschlag an den Scheinwerfern
5. Amaturenbrett nicht gut zusammengebaut, 5mm Lücke neben dem Radio

Der Händler bietet Nachbesserung in der Werkstatt an.
Mir sind dieses zuviele Probleme in der ersten Woche. Ich habe Sorgen, das hier gerade bei Elektronikproblemen eine Nachbesserung der nächsten folgt. Undichtigkeit erhöht den Verschleiss.
Gibt es auch die Möglichkeit, den Wagen "umzutauschen" oder muss ich dem Händler die Nachbesserungsmöglichkeit geben?

Mit freundlichen Grüssen
SNU

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Guten Abend!

Vielen Dank für Ihre Anfrage.

Ihre Sorge ist sehr gut nachvollziehbar, denn die vielen Mängel sprechen in der Tat für eine schlechte Qualität des Fahrzeugs.

Dennoch ist die Rechtslage hier ganz klar: Sie müssen dem Händler in jedem Fall Gelegenheit zur Nachbesserung geben. Dies ergibt sich aus § 437 Nr. 1 BGB. Nur wenn diese scheitert oder der Verkäufer diese endgültig verweigert, können Sie von vom Kauf zurücktreten, den Kaufpreis mindern oder Schadensersatz verlangen. Zu beachten ist hierbei, dass dem Verkäufer sogar mehrere Nachbesserungsversuche gewährt werden müssen.

Auf welche Weise der Verkäufer die Nachbesserung leistet, also ob durch Reparatur oder Ersatzlieferung, ist dabei grundsätzlich ihm überlassen.

Ich rate Ihnen daher, den Verkäufer schriftlich unter Fristsetzung aufzufordern, die Mängel abzustellen. Lassen Sie alle durchgeführten Arbeiten schriftlich dokumentieren. Sie sollten dann erwägen, das Fahrzeug nochmals von einer unabhängigen Werkstatt oder Prüforganisation auf etwaige weitere Mängel hin untersuchen zu lassen. Grundsätzlich gilt, dass je eher ein Mangel erkannt wird, desto effektiver lässt sich der Verkäufer hierfür in Anspruch nehmen. Stellt sich hierbei heraus, dass es wirklich Probleme mit der Abdichtung gibt und sich diese nicht beheben lassen, würde dies dann in der Tat einen Rücktritt rechtfertigen.

Die Kosten, welche Ihnen durch die Nachbesserung entstehen, hat der Verkäufer zu tragen. Sollten Sie also beispielsweise einen Mietwagen benötigen, werden die Kosten hierfür vom Verkäufer zu tragen sein, wenn dieser Ihnen nicht ohnehin aus Kulanzgründen einen solchen anbietet.

Bei Rückfragen stehe ich Ihnen im Rahmen der Nachfragefunktion gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Alexander Biernacki
Rechtsanwalt





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