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Lastschrift widerrufen, wer trägt Kosten?


15.11.2011 22:33 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen



Ich habe ein Abonnement-Vertrag mit einem Unternehmen geschlossen. Von diesem wurde mir, mittels Lastschrift, mehr Geld von meinem Konto abgebucht, als vertraglich vereinbart.

Auf meinen Hinweis hin, sicherte man mir per Email zu, den aus Versehen abgebuchten überhöhten Betrag meinem Konto „unverzüglich" gutzuschreiben. Als dies nach ca. 3 Wochen nicht geschah, widerrief ich der Lastschrift und überwies dem Unternehmen den korrekten Rechnungsbetrag.

Daraufhin zog das Unternehmen per Lastschrift Rücklastschriftgebühren, sowie Bearbeitungsgebühren, die ihnen aufgrund meines Widerrufes entstanden sind, ein.

Auch dieser Lastschrift widerrief ich und teilte dem Unternehmen mit, dass ich nicht bereit bin aufgrund ihres Fehlers Rücklastschrift- und Bearbeitungsgebühren zu tragen.

Nun fordert das Unternehmen von mir sowohl für den ersten, als auch für den zweiten Widerspruch Bearbeitungsgebühren, als auch Rücklastschriftgebühren.

Meine Frage: Muss ich die Kosten der widerrufenen Lastschriften tragen, obwohl das Unternehmen den Abbuchungsfehler zu verantworten hat?

Auch wenn die geforderten Kosten des Unternehmens nicht sonderlich hoch sind, so widerstrebt es mir doch, diese zu bezahlen, da ich den Fehler nicht gemacht habe und mir dieser jetzt noch in Rechnung gestellt wird.
Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Die Zahlung von Rücklastschriftgebühren hängt davon ab, wer das Verschulden dafür zu tragen hat.

Wenn die Gegenseite zunächst mehr Geld abhebt als vorgesehen, hatten Sie einen Anspruch auf Rückzahlung des überschießenden Betrages.

Wenn Ihnen nun auch die Rückgewähr unverzüglich versichert wird und Sie dann nach 3 Wochen das Geld selbst zurücküberweisen, um nicht den Widerspruch gegen die Lastschrift zu verlieren, brauchen Sie diese Gebühren auch nicht übernehmen, da Sie weder im Verzug waren noch sonst gegen eine vertragliche Pflicht verstoßen haben.

Diese Gebühren hat das Unternehmen zu tragen, welches a) schuldhaft zu viel Geld von Ihrem Konto abbuchte und sich mit der Rückzahlung auch in Verzug befand und die Gebühr hätte vermeiden können, bei zeitiger Rückzahlung.
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