Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
493.090
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Lastschrift oder Überweisung - Was war vereinbart?


12.04.2013 18:06 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Zusammenfassung: Es geht um die Erstattungsfähigkeit von Mahnkosten.


Guten Tag,
ich habe folgende Frage:
Ich bin jetzt 10 Monate Mieter einer Wohnung. Im Mietvertrag war Lastschrift als Zahlungsart vereinbart, ich habe allerdings von Anfang an die Miete überwiesen. Soweit so gut. Nach 6 Monaten war ich 6 Wochen wegen der Arbeit im Ausland. Die Miete habe ich nicht überwiesen, da ja Lastschrift vereinbart war, bin ich davon ausgegangen der Vermieter wird schon abbuchen. Als ich dann nach 6 Wochen nach Hause gekommen bin, habe ich die Mahnung des Vermieters im Briefkasten gefunden. Ich habe das Geld natürlich (ohne die geforderten Mahnkosten) überwiesen. Auch die nächsten Monate habe ich als Zahlungsart Überweisung durchgeführt.
Der Vermieter verlangt allerdings die Mahngebühren, er sagt dass sich der Vertrag durch meine Überweisungen geändert habe. Und sich die Holschuld somit stillschweigend in eine Schickschuld verändert hätte. Was habe ich davon zu halten, muss ich die Mahngebühren bezahlen?
12.04.2013 | 18:22

Antwort

von


1749 Bewertungen
Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
Tel: 0511 1322 1696
Tel: 0177 2993178
Web: http://www.anwalt-prime.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrter Fragesteller,

solange Lastschrift vereinbart worden ist, hatte der Vermieter also die Möglichkeit und auch die Aufgabe aus dem Mietvertrag, sich das Geld direkt von Ihnen zu holen.

Es stellt daher keinen Verzug von Ihrer Seite aus da, auch wenn Sie die vorherigen Male immer per Überweisung gezahlt haben.

Eine stillschweigende Änderung des Vertrages liegt hierbei sicherlich nicht vor und kann auch nicht so einfach angenommen werden.

Eine Zahlungsverpflichtung für die Mahnkosten besteht daher nicht, allerdings wäre es ratsam, für dir Zukunft eine erneute Vereinbarung über die Zahlungsart zu treffen oder schlichtweg einen Dauerauftrag anzumelden, um so etwas vorzubeugen.



Wir
empfehlen

Die Anwalt Flatrate

Sie müssen sich neben Ihrer Arbeit auch noch um rechtliche Fragen und Belange kümmern? Das raubt Zeit und Nerven. Für Sie haben wir die Flatrate für Rechtsberatung entwickelt.

Mehr Informationen
ANTWORT VON

1749 Bewertungen

Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
Tel: 0511 1322 1696
Tel: 0177 2993178
Web: http://www.anwalt-prime.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Strafrecht, Verkehrsrecht, Vertragsrecht, Kaufrecht, Miet und Pachtrecht, Erbrecht, Verwaltungsrecht, Baurecht, Internet und Computerrecht, Zivilrecht, Arbeitsrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 62789 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Die Antwort war verständlich, klar und ausführlich. ...
FRAGESTELLER
3,6/5,0
Da ich den Sachverhalt relativ ausführlich beschrieben habe fand ich die erste Antwort etwas oberflächlich. Ich bin da von vorherigen Konsultationen ausführlichere Antworten gewohnt. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Mehr als 5 Sterne kann ich leider nicht vergeben, sonst würde ich es tun. Herzlichen Dank, Herr Munz, für diese ausführliche, kompetente, verständliche und schnelle Information, die mir sehr weiterhilft. Herr Munz hat sogar ... ...
FRAGESTELLER