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Lastschrift oder Überweisung - Was war vereinbart?

12.04.2013 18:06 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Zusammenfassung: Es geht um die Erstattungsfähigkeit von Mahnkosten.

Guten Tag,
ich habe folgende Frage:
Ich bin jetzt 10 Monate Mieter einer Wohnung. Im Mietvertrag war Lastschrift als Zahlungsart vereinbart, ich habe allerdings von Anfang an die Miete überwiesen. Soweit so gut. Nach 6 Monaten war ich 6 Wochen wegen der Arbeit im Ausland. Die Miete habe ich nicht überwiesen, da ja Lastschrift vereinbart war, bin ich davon ausgegangen der Vermieter wird schon abbuchen. Als ich dann nach 6 Wochen nach Hause gekommen bin, habe ich die Mahnung des Vermieters im Briefkasten gefunden. Ich habe das Geld natürlich (ohne die geforderten Mahnkosten) überwiesen. Auch die nächsten Monate habe ich als Zahlungsart Überweisung durchgeführt.
Der Vermieter verlangt allerdings die Mahngebühren, er sagt dass sich der Vertrag durch meine Überweisungen geändert habe. Und sich die Holschuld somit stillschweigend in eine Schickschuld verändert hätte. Was habe ich davon zu halten, muss ich die Mahngebühren bezahlen?
12.04.2013 | 18:22

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

solange Lastschrift vereinbart worden ist, hatte der Vermieter also die Möglichkeit und auch die Aufgabe aus dem Mietvertrag, sich das Geld direkt von Ihnen zu holen.

Es stellt daher keinen Verzug von Ihrer Seite aus da, auch wenn Sie die vorherigen Male immer per Überweisung gezahlt haben.

Eine stillschweigende Änderung des Vertrages liegt hierbei sicherlich nicht vor und kann auch nicht so einfach angenommen werden.

Eine Zahlungsverpflichtung für die Mahnkosten besteht daher nicht, allerdings wäre es ratsam, für dir Zukunft eine erneute Vereinbarung über die Zahlungsart zu treffen oder schlichtweg einen Dauerauftrag anzumelden, um so etwas vorzubeugen.



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