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Lasermessung / Geschwindigkeitsüberschreitung


21.09.2005 11:27 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger



Sehr geehrte Herrschaften,
ich wende mich mit folgendem Problem an Sie:

Mir wurde eine Geschwindigkeitsübertretung von 16 km/h innerhalb der geschl. Ortschaft unterstellt. Als Beweis wird ein Frontfoto mittels eines Lasermessgerätes aufgeführt. Ich habe es wohl mitbekommen das an der angegebenen Stelle eine Messung durchgeführt wurde, habe aber auf dem Tacho unter 60 km/h angezeigt bekommen. Auch mein externes Navigationsgerät mit Geschwindigkeitsanzeige zeigte 58 km/h an. Somit bezweifel ich die korrekte Messung mittels des Lasers. Zudem wird ein Zeuge aufgeführt, der diffenetiv nicht hinter dem Gerät stand. Es sind zwei verschiedene Stadtmitarbeiter mit dem Gerät unterwegs, also keine POLIZEI-Messung. Ich kenne beide und kann hundertprozentig behaupten dass es nicht der war, der nun als Zeuge aufgeführt wird. Ausserdem wurde die Messung von einer Bushaltestelle aus durchgeführt, wo das Gerät hinter der Glasscheibe der Haltestelle aufgebaut war.Wie soll ich mich nun verhalten?
Ich wäre Ihnen sehr dankbar wenn Sie mir weiterhelfen können!!!

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Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragensteller,

Ihre Online-Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen wie folgt beantworten:

Grundsätzlich wird die Zuverlässigkeit der Laser-Messung von den Gerichten angenommen (BayObLG, VM 1997, Nr. 36).

Die Messung ist i. d. R. auch durch scheiden zulässig, wobei sich spiegelnde Flächen als kritisch erweisen.

Fehleranfälligkeit gibt es je nach Gerät natürlich auch, hierzu ist eine Überprüfung der Akte notwendig.

Dies bietet sich nach Ihrer Schilderung ohnehin an, da ohne genaue Kenntnis hier nichts verbindlich ausgesagt werden kann.

Sie sollten gegen den Bußgeldbescheid (sofern ergangen) Einspruch einlegen lassen und von einem Kollegen die Akte einsehen lassen. Danach kann besser beurteilt werden, was im Hinblick auf die Gesamtumstände anzuführen ist.

Gerne stehe ich Ihnen für die weitere Vertretung zur Verfügung, bitte kontaktieren Sie mich oder einen Kollegen im Hinblick auf die Einspruchsfrist zeitnah.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Für evtl. Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Steininger
Rechtsanwalt

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