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Langzeit Krankheit ATZ Abfindung

19.02.2021 12:08 |
Preis: 51,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


Guten Tag,
meine Mama ist seit September 2020 krankgeschrieben. Sie hat derzeit einen Altersteilzeitvertrag bei einem DAX Unternehmen und bezieht derzeit Krankengeld.

Geplant waren:
Arbeitsphase 01.02.2019 bis 31.01.2022
Passivphase 01.02.2022 bis 31.01.2025

Frage:
Besteht die realistische Möglichkeit für einen Aufhebungsvertrag + Abfindung? Die Abfindung sollte der Höhe nach min. das angesparte Guthaben für die Passivphase umfassen (sie hat ja bis September 2020 angespart)?

Alternativ: Falls eine Erwerbsminderungsrente wahrscheinlich nicht genehmigt wird, was wäre der sinnvollste Plan bis zum Eintritt des Rentenalters? Krankengeld->ALG I?

19.02.2021 | 15:24

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

ich beantworte Ihre Fragen gerne wie folgt:

Es besteht kein Anspruch auf eine Abfindung und/oder einen Aufhebungsvertrag. Das ist reine Verhandlungssache. Der Arbeitgeber ist nicht verpflichtet, das Arbeitsverhältnis aufrecht zu erhalten, falls überhaupt nicht die Aussicht besteht, dass die Arbeitnehmerin jemals wieder zur Arbeit erscheinen kann.

Üblich ist ein bei einer Abfindung ein halbes Bruttomonatsgehalt pro Beschäftigungsjahr, bei älteren Arbeitnehmern ggf. mehr.

Wie Sie schon richtig erkannt haben, ist aber eine Gesamtlösung anzustreben, beziehungsweise ist dies zu bedenken. Der Krankengeldanspruch endet nämlich nach 72 Wochen. Dann kann man gegebenenfalls noch ein Übergangsgeld für ein Jahr nach Sozialrecht beantragen bei der Arbeitsagentur. Danach kommt nur noch Arbeitslosengeld II in Betracht.

Die Vorgehensweise wäre also so, dass man die Erwerbsminderungsrente beantragen muss und parallel dazu gegebenenfalls schon einmal Gespräche mit dem ArbeitArbeitgeber führen.

Ich hoffe Ihnen weiter geholfen zu haben und verbleibe mit freundlichen Grüßen.

Draudt Rechtsanwältin


Rückfrage vom Fragesteller 19.02.2021 | 15:41

Vielen Dank Frau Draudt für die Antwort.

a) Wie soll mit dem angesparten Guthaben aus dem ATZ-Vertrag umgegangen werden? Schließlich hat meine Mutter Anspruch darauf?
b) Wie schätzen Sie die Wahrscheinlichkeit ein, dass der AG einen Anreiz hat, eine Abfindung zu bezahlen? (Was sind für den AG überhaupt die Nachteile, den Vertrag auslaufen zu lassen?)

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 19.02.2021 | 16:32

Sehr geehrter Fragesteller,

das Guthaben muss in die Verhandlungen einfließen, ggf. ausbezahlt werden. Es ist aber nicht zwingend, dass Ihre Mutter das Arbeitsverhältnis beenden muss. Für den Arbeitgeber hat das Fortbestehen keinen Nachteil, da er ja ohnehin kein laufendes Gehalt und keine Entgeltfortzahlung mehr leisten muss.
Eine Abfindung ist eigentlich für den Verlust des Arbeitsplatzes gedacht. Der klassische Fall ist nicht geben, da Ihre Mutter ja krank ist. Ein besonderer Anreiz für den Arbeitgeber ist nicht erkennbar.

Mit freundlichen Grüßen

Draudt Rechtsanwältin

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