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Lange Arbeitnehmer-Kündigungsfrist / Verkürzungsmöglichkeit?

| 19.07.2014 14:57 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Ich bin seit 17 Jahren in einem Unternehmen angestellt. Inzwischen hat sich dort mein Aufgabengebiet in einen für mich uninteressanten Bereich verschoben.

Deswegen möchte ich bei einem anderen Arbeitgeber einen Neuanfang versuchen.

In meinem Arbeitsvertrag steht zur Kündigungsfrist folgendes:

"Für die ordentliche Kündigung gelten die gesetzlichen Kündigungsfristen. Verlängert sich die von der Firma einzuhaltende Kündigungsfrist kraft Gesetzes, so gilt dies auch für eine Eigenkündigung des Angestellten."

Wenn ich diese Vertragsklausel richtig interpretiere, habe ich eine Kündigungsfrist von 6 Monaten.

Für den Fall einer vertragswidrigen Beendigung des Angestelltenverhältnisses muss ich eine Vertragsstrafe (ein Monatsgehalt) zahlen, und die Firma ist berechtigt, einen weitergehenden Schadenersatzanspruch geltend zu machen.

Einem vorzeitigen Auflösungsvertrag würde mein Arbeitgeber nicht zustimmen, da ich noch in verschiedene Projekte involviert bin.

Diese Tatsachen machen es für mich nahezu unmöglich, einen neuen Arbeitgeber zu finden, weil Stellen in meinem Bereich meistens „für sofort" gesucht werden.

Ich könnte zwar regulär kündigen, hätte dann aber 6 Monate später ggf. keinen Arbeitsplatz mehr und eine 3-monatige Sperrfrist vom Arbeitsamt zu befürchten.

Was kann ich tun, um meine Kündigungszeit zu verkürzen (z.B. auf zwei Monate)? Ich würde gerne erst kündigen, wenn ich einen gültigen Nachfolgevertrag vorliegen habe.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Die Kündigungsfrist können Sie nicht einseitig verkürzen. Ggf. lässt sich aber der Arbeitgeber auf einen Änderungsvertrag ein. Sollte auch dies scheitern, so können Sie ggf. versuchen, ein Übergang mittels Teilzeitbeschäftigung zu erreichen. Nach § 8 TzBfG können Sie eine Reduzierung Ihrer Arbeitszeit verlangen. Der Arbeitgeber muss diesem Verlangen nachgeben, wenn keine betriebliche Gründe hiergegen sprechen. Eventuell ist durch eine Reduzierung der Arbeitszeit und der Anfang als Teilzeitkraft eine Möglichkeit, Ihr Wunsch zu erreichen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 21.07.2014 | 20:08

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Stellungnahme vom Anwalt:

Schade, eventuell hätte eine Nachfrage mehr geholfen als eine solche Bewertung!