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Landwirtschaftliche Altersvorsorge

17.11.2020 07:33 |
Preis: 50,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von


Hallo,
ich betreibe seit 01.01.2019 ein landwirtschaftliches Unternehmen im Nebenerwerb und zahle seit Januar 2019 Beiträge zur landwirtschaftlichen Altersvorsorge in Höhe von 234 bzw. jetzt 244€/Monat. Zum damaligen Berechnungszeitraum war ich arbeitssuchend, was die Veranlagung auch berechtigen mag? Inzwischen bin ich unbefristet angestellt und beziehe ein Einkommen von mehr als 4800€/Jahr, was mich berechtigt nicht mehr in die Alterskasse der landwirtschaftlichen BG einzuzahlen, obwohl ich weiterhin die Landwirtschaft im Nebenerwerb betreibe. Nun zur Frage: Besteht die Möglichkeit die aus meiner Sicht zu unrecht geleisteten Beiträge (seit Beginn meines Beschäftigungsverhältnisses) zurück zu fordern? Und wenn ja, wie gehe ich hier weiter rechtssicher vor?



Mit freundlichen Grüßen

20.11.2020 | 19:19

Antwort

von


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Sie müssen einen Antrag auf Befreiung von von der Versicherungspflicht stellen. Nur mit einem entsprechenden Antrag werden Sie von der Versicherungspflicht und damit von der Beitragszahlung befreit. Der Antrag wirkt dann auf den Zeitpunkt zurück, zu dem die Voraussetzungen schon vorlagen, aber nur, wenn der Antrag innerhalb von drei Monaten nach Beginn der entsprechenden Tätigkeit die zum Überschreiten der Grenze führt, gestellt wird. Ist der Beginn dieser Tätigkeit schon länger als drei Monate zurückliegend, dann wirkt der Antrag erst ab dem Moment, in dem Sie den Antrag stellen. Das ergibt sich aus § 3 Abs. 2 Landwirte-Alterssicherungsgesetz) Sie sollten also den Antrag möglichst schnell stellen, damit Sie eventuell diese Rückwirkung noch erreichen oder jedenfalls für die Zukunft ab Antragstellung nicht mehr die Beiträge leisten müssen. Nur für den Zeitpunkt, zudem die Beitragspflicht entfällt, können Sie auch eventuelle Rückzahlungen geltend machen.


Rechtsanwalt Jörg Klepsch
Fachanwalt für Arbeitsrecht, Fachanwalt für Familienrecht

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