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Landpachtvertrag erhebliche Erhöhung

| 25.04.2017 01:33 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


08:57
Hallo,
mein Vater hat einen Garten 1700qm und der Vertrag ist ein Landpachtvertrag.
Er nutzt es wie ein Schrebergarten bzw. Kleingarten.
Wir sind seit 2005 Mieter.
Der Preis war jährlich immer 200€ nun jedoch kam ein Brief, worin stand aufgrund der wirtschaftlichen Verhältnisse muss die Pacht erhöht werden. Neue pacht 618€
Mein Vater hat den Betrag auch schon vorab überwiesen.
Ist das rechtens eine nahezu 300% Erhöhung?
Kann man nun etwas gegen die Erhöhung machen?

Grüße

Bircan
25.04.2017 | 01:58

Antwort

von


(1236)
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33609 Bielefeld
Tel: 0521/178960
Web: https://www.reinhard-otto.de
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Guten Morgen,

ich beantworte Ihre Anfrage auf der Grundlage der dazu mitgeteilten Informationen wie folgt:

In erster Linie muss geschaut werden, ob und ggf. was der Vertrag über Pachterhöhungen regelt, denn das ist zunächst maßgebend.

Falls keine Regelungen im Vertrag enthalten sind, gelten die gesetzlichen Bestimmungen, in diesem Fall <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/593.html" target="_blank" class="djo_link" title="§ 593 BGB: Änderung von Landpachtverträgen">§ 593 BGB</a> , in dem Voraussetzungen und Umfang zulässiger Pachterhöhungen geregelt sind.

Ob die Höhe der geforderten Pacht berechtigt ist, kann ich hier nicht beurteilen.

Problematisch ist zudem, dass Ihr Vater die erhöhte Pacht bereits gezahlt hat. Das kann durchaus als Zustimmung zur geforderten Erhöhung gewertet werden.

Mit freundlichen Grüßen
<!--dejureok-->


Rückfrage vom Fragesteller 25.04.2017 | 02:34

Guten Morgen,

mir geht es ausschließlich um die enorme Erhöhung der Pacht. Im 593 BGB steht jedoch nur eine Zeitangabe aber keine Angabe die Rückschlüsse auf die Monetär verlangte Summe schließt.

Gibt es einen Paragraphen der eine solche Erhöhung untersagt ?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 25.04.2017 | 08:57

Guten Morgen,

eine Höchstgrenze stellt lediglich der Wuchertatbestand in <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/138.html" target="_blank" class="djo_link" title="§ 138 BGB: Sittenwidriges Rechtsgeschäft; Wucher">§ 138 Abs. 2 BGB</a> dar, wobei jedoch weitere Voraussetzungen vorliegen müssen, die ich in Ihrem Sachverhalt nicht feststellen kann.

Mit freundlichen Grüßen
<!--dejureok-->

Bewertung des Fragestellers 27.04.2017 | 05:34

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"Habe keine Antwort bekommen die ich nicht durch googlen herausgefunden hätte.
Vielleicht warwn meinerseits zu wenig Informationen oder typisch Anwälte erst mal kurz und knapp.

Insgesamt aber ok. Ahnung vom Gebiet das ist klar!"
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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 27.04.2017
3,4/5,0

Habe keine Antwort bekommen die ich nicht durch googlen herausgefunden hätte.
Vielleicht warwn meinerseits zu wenig Informationen oder typisch Anwälte erst mal kurz und knapp.

Insgesamt aber ok. Ahnung vom Gebiet das ist klar!


ANTWORT VON

(1236)

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33609 Bielefeld
Tel: 0521/178960
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