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Lagerschaden ( Motorschaden )

01.10.2015 09:35 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


Zusammenfassung:

Zur Sachmängelhaftung bei Fahrzeugkauf

Hallo,

am 08.04.15 habe ich einen Skoda Roomster ( 2009) beim Fachhändler gebraucht gekauft.
Das Fahrzeug hat jetzt 93000 Km gefahren. Zuerst war der Klopfsensor defekt den der Händler für 35 € anteilig repariert hat. 3 Tage später war dann ein anderer Sensor defekt der vom Händler anteilig für 70€ getauscht wurden. Auto wurde dann abgeholt und am gleichen Tag gings wieder zurück in die Werkstatt, da der Motor Geräusche von sich gab. Diagnose Lagerschaden ( Motorschaden ) kosten 6000€ . Angebot vom Händler 3700€ würde er übernehmen, 2300€ soll ich beisteuern.

Ist das soweit korrekt ? Die 6 Monate sind ja noch nicht vorbei. Muß der Händler laut Gesetz nicht den Schaden selbst übernehmen ?
Wäre schön wenn ich eine Antwort bekäme, da die Sache für mich als alleinerziehende Mutter den Ruin bedeuten wird.

Danke und Viele Grüße

01.10.2015 | 11:40

Antwort

von


(755)
Wrangelstrasse 16
24105 Kiel
Tel: 0431-895990
Web: http://www.kanzlei-steidel.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Es ist nach Ihrer Schilderung in der Tat nicht einzusehen, dass Sie sich an den Kosten einer Reparatur des Lagerschadens beteiligen müssen.

Ein Sachmängelgewährleistungsanspruch steht Ihnen dann zu, wenn der PKW zum Zeitpunkt der Übergabe einen Mangel (hier am Motor) aufwies. Dann können Sie im Wege der "Nachbesserung" eine Reparatur verlangen. Für das Vorliegen eines Mangels bei Übergabe reicht es aus, das der Fehler schon im Motor angelegt war. Hierfür sind Sie im Streitfall grundsätzlich beweispflichtig.

Beim sog. Verbrauchsgüterkauf gilt aber die Ausnahme, dass der Verkäufer in den ersten 6 Monaten beweispflichtig dafür ist, dass der Mangel bei Übergabe nicht vorlag. Dies meinen Sie wohl mit der 6 Monatsfrist. Die Beweislast spricht also für Sie.

Sie sollten also verlangen, dass der Schaden auf Kosten des Verkäufers repariert wird. Lehnt der Verkäufer dies ab, so halte ich es für empfehlenswert, ein selbständiges Beweisverfahren einzuleiten, damit der Schaden und die Ursache durch einen Sachverständigen festgestellt und dokumentiert werden kann.

Sie sollten anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen, sofern der Verkäufer Ihnen nicht kurzfristig schriftlich bestätigt, dass der Schaden auf eigene Kosten repariert. Wenden Sie sich also in diesem Falle umgehend an einen Kollegen vor Ort.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Sascha Steidel
Fachanwalt für Familienrecht

ANTWORT VON

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