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Läufige Hündin zu einem Rüden verkauft


| 11.02.2005 15:38 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Arnd-Martin Alpers



Eine Züchterin hat mir eine 6 Monate alte Hündin verkauft, die läufig war. Da mein Hund noch nicht kastriert war, was sie wußte, hat er die Hündin sofort gedeckt.
Ich hatte bei der Übernahme 400,-- anbezahlt und sofort beim nach Hause kommen 350,-- überwiesen.
Nach dem "Malheur" rief ich die Züchterin an, die den Hund dann auch sofort abholte.
Es wurde noch keine Vertrag gemacht, das sollte am nächsten Tag erfolgen. Es kam nicht mehr dazu.
Das war im Oktober 2004, seitdem warte ich darauf, dass sie wie versprochen das Geld zurücküberweist

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Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

zunächst wäre von einem Mangel auszugehen, wenn bei dem Kauf der Hündin vereinbart war (ausdrücklich oder stillschweigend), dass diese nicht läufig sein sollte. Aufgrund dieses Mangels wären Sie dann wohl zum Rücktritt des Vertrages berechtigt gewesen (da die Läufigkeit nicht einfach hätte "beseitigt" werden können).

Darauf kommt es hier aber nicht an, da die Züchterin den Hund abgeholt und die Rücküberweisung versprochen hat. Daher hat Sie der Rückabwicklung des - mündlich geschlossenen - Kaufvertrags zugestimmt. Sie haben daher einen Anspruch auf die 750,00 €.

Ich empfehle Ihnen, die Züchterin zunächst schriftlich in Verzug zu setzen. Hierfür sollten Sie ihr per Einschreiben oder durch Übergabe eines Zeugen eine angemessene konkrete Frist setzen, bis zu der diese Ihnen das Geld auf Ihr Konto überweisen soll.
Also in etwa: "Hiermit fordere ich Sie auf, mir den aufgrund der Rückabwicklung des Kaufvertrages vom xx.xx.xxxx zustehenden Betrag in Höhe von 750,00 € bis zum 23.02.2005 auf mein nachstehend angegebenes Konto zu überweisen."
Nach Ablauf der Frist befindet sich die Züchterin in Verzug und Sie können bzw. müssen Ihre Forderung dann per Mahnbescheid oder gerichtlich geltend machen (und auch Verzugszinsen verlangen). Auch Anwaltskosten müssten dann von der Züchterin als Verzugsschaden ersetzt werden, so dass ich Ihnen dann empfehlen kann, einen Anwalt mit der Durchsetzung Ihrer Forderung zu beauftragen.

Mit freundlichen Grüßen

Arnd-Martin Alpers
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 11.02.2005 | 18:25

Danke für die schnelle Antwort.
Fakt ist, dass kein Vertrag zustande kam. Die Züchterin mir nur die Papiere der Hündin gegeben hat, die ich dann wieder aushändigte, nachdem sie sagte, sie hätte einen anderen Interessenten :o(

Die Züchterin sagte beim Kauf, die Hündin wäre läufig gewesen, aber zum Zeitpunkt des Kaufes wäre alles vorbei gewesen. Denn gerade das war mir wichtig, da mein Rüde damals noch nicht kastriert war.

Vielleicht kann man das ja auch noch berücksichtigen?

Frl. Gruß Karin Brögeler

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 11.02.2005 | 20:00

Nur weil Sie keinen schriftlichen Vertrag haben, heißt das nicht, dass kein Kaufvertrag zustande gekommen ist. Sie haben sich mit der Züchterin geeinigt, dass Sie die - nicht läufige Hündin - zum Preis von 750,00 € erwerben. Ein Kaufvertrag ist damit zustande gekommen, auch wenn dies nicht schriftlich festgehalten wurde.

Letztendlich ist das allerdings auch nicht besonders wichtig, denn in jedem Fall haben Sie den Anspruch auf Ihr Geld. Da die Züchterin sowohl Hündin als auch die Papiere wieder an sich genommen hat, ist auch recht eindeutig, dass Sie den Rücktritt akzeptiert hat.

Ich empfehle Ihnen weiterhin, wie beschrieben vorzugehen. Wenn Sie noch Rückfragen haben, können Sie mich gerne unter meine E-Mail Adresse info@kanzlei-alpers.de oder telefonisch kontaktieren.
Mit freundlichen Grüßen
Arnd-Martin Alpers

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