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Länge der Arbeitszeit bei Arbeiten ohne Vertrag.

| 08.07.2014 19:05 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Peter Dratwa


Ich arbeite seit über 6 Jahre in einem Zeichenbüro, ohne Arbeitsvertrag. Bei der Einstellung gab es eine mündliche Vereinbarung: 7h pro Tag nachgewiesene Arbeit (auf Zeichenaufträge abgerechnet) bei min 8h pro Tag Anwesenheitspflicht. Alles sehr frei und individuell gestaltbar.
Nach einiger Zeit wurden die 7h auf 7.5h raufgesetzt von meinem Chef mit der Behauptung das wäre von Anfang an so vereinbart gewesen. Und heute morgen bekomme ich plötzlich einen Anschiss da Ihm bei der Abrechnung aufgefallen sei, dass ich nicht 8 Stunden am Tag arbeite wie vereinbart. Gibt's da für mich irgendeine Möglichkeit, mich zu wehren? Außer kündigen und einen neuen Job suchen?

Sehr geehrter Fragesteller,

zunächst vielen Dank für Ihre Frage.

Wenn Ihr Arbeitgeber nicht einlenkt und sich nicht mehr an die damalige Vereinbarung bezüglich der Arbeitszeit von 7 Stunden pro Tag erinnern will, dann haben Sie nur zwei Möglichkeiten der Vorgehensweise:

1. Sie arbeiten, wie seinerzeit bei der Einstellung vereinbart, nur 7 Stunden (nachgewiesene Arbeit)pro Tag und teilen dies schriftlich vorab Ihrem Arbeitgeber mit. Falls Ihr Arbeitgeber aufgrund dessen kündigt, sollten Sie beim Arbeitgericht Kündigungsschutzklage einreichen. Ich gehe davon aus, dass sich anhand der Abrechnungen und anhand von Zeugenaussagen belegen lässt, dass tatsächlich nur 7 Stunden an Arbeitzeit pro Tag vereinbart wurden.

2. Sie reichen umgehend beim Arbeitsgericht Feststellungsklage mit dem Inhalt ein, dass Sie lediglich aufgrund der damaligen Vereinbarung bei der Einstellung verpflichtet sind, 7 Stunden (nachgewiesene Arbeit) pro Tag zu arbeiten.


Mit freundlichem Gruß

Peter Dratwa
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 08.07.2014 | 20:59

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Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 08.07.2014 4/5,0
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