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Ladendiebstahl - wird bei einer Geldstrafe das Einkommen meiner Frau berücksichtigt?

| 07.12.2005 16:56 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


38 Jahre alt
2 Kinder 4 und 7 Jahre alt
monatliches Einkommen ca. 360,-Euro (Geringverdiener)
Einkommen Ehefrau ca. 2.300,- netto
Ladendiebstahl von 4 Kosmetikartikel + Druckerpatrone
Wert 76,-Euro
Erste Tat.
Wohnort in Hessen.
Die Tat wurde von mir gegenüber dem Detektiv und bei der Vernehmung durch die Polizei zugegeben und ich habe umfangreiche Angaben gemacht.
Außerdem habe ich beteuert, dass es mir sehr leid tut und nicht mehr vorkommt. Ich weiß bis heute nicht warum ich es getan habe. Die 100 Euro "Fangprämie" habe ich sofort bezahlt.

Frage: mit welcher Strafe ist zu rechnen?
Und wenn es (nur)zu einer Geldstrafe kommt, wird dann auch das Einkommen meiner Frau berücksichtigt? (wichtig !!!!)

Danke

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Sehr geehrter Ratsuchender,

nach dem geschilderten Sachverhalt kann durchaus auch eine Einstellung des Verfahrens in Betracht kommen. Ansonsten ist mit einer Geldstrafe zu rechnen, die mit gewisser Wahrscheinlichkeit zwischen 30 und höchstens 90 Tagessätzenb liegen wird.

Die Höhe eines Tagessatzes bestimmt das Gericht unter Berücksichtigung der persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse des Täters. Dabei wird grundsätzlich (nur) das Einkommen des Täters zur Berechnungsgrundlage gemacht werden. Um jedoch die wirtschaftlichen und persönlichen Verhältnisse des Täters sachgerecht berücksichtigen zu können, kann bei berufstätigen Tätern jedoch unter Umständen auch das Einkommen des Ehegatten berücksichtigt werden, wenn dieses wesentlich höher ist, als das des Täters.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas J. Lauer
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 07.12.2005 | 17:31

In welcher Höhe kann das Einkommen meiner Frau berücksichtigt werden?
Heißt das im schlimmsten Fall:
Mein Einkommen + Einkommen meiner Frau geteilt durch 30 mal Tagessatz?

Danke

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 07.12.2005 | 17:39

Hierzu lässt sich keine Aussage treffen, da dies Einzelfallfrage ist. Die von Ihnen befürchtete Beispielsrechnung würde aber den Rahmen des Vertretbaren sprengen, ist daher nicht ernsthaft zu befürchten und würde einer Überprüfung im Rahmen der Strafmaßberufung nicht standhalten.

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