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Ladendiebstahl als Referendarin

27.11.2013 16:27 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Bei dem Berufswunsch "Beamter/in" sollte im Falle eines strafrechtlichen Ermittlunsgverfahren ein Anwalt eingschaltet werden. Eine Einstellung des Verfahrens sollte angestrebt werden.

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe soeben eine große Dummheit begangen und bin gerade total durch den Wind. Ich wollte jemandem eine Freude machen und habe deswegen bei H&M im Wert von ca 150€ Klamotten gestohlen. Ich habe so etwas noch nie getan und bereue dies so sehr. Ich habe die Tat zugegeben und mich direkt entschuldigt. Doch leider wird nun Anzeige erstattet und ich werde in den nächsten Wochen Post von der Polizei bekommen.
Am schlimmsten ist jedoch, dass ich gerade mein Referendariat als Lehrerin begonnen habe und nun total Angst habe, mir meine Zukunft damit verbaut zu haben. Mir tut es so unendlich leid und ich weis einfach nicht was ich tun soll. Ich will nicht das dies im Führungszeugnis erscheint, meine Schule davon etwas mitbekommt und meine spätere Verbeamtung dadurch nun ausgeschlossen ist.
Was passiert denn jetzt? Ich hab so Angst. Ist es möglich das die Sache fallen gelassen wird und nirgendwo erscheint?

Ich freue mich über eine Antwort.
27.11.2013 | 17:11

Antwort

von


(14)
Beim Schlump 58
20144 Hamburg
Tel: 040 - 35709790
Tel: 0163-2688570
Web: http://www.verteidigerin-braun.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes und der Sachverhaltsschilderung wie folgt beantworte:


Sie werden in der nächsten Zeit Post von der Polizei mit einer Vorladung als Beschuldigte erhalten. Zu diesem Termin müssen Sie nicht erscheinen, Ihr Schweigen kann Ihnen nicht nachteilig ausgelegt werden.


Als Ersttäterin müssen Sie grundsätzlich mit einer - niedrigen - Geldstrafe rechnen. Ich gehe von einer Geldstrafe in Höhe von 30 bis 40 Tagessätzen aus. Eine solche Verurteilung wird nicht in das polizeiliche Führungszeugnis eingetragen, allerdings erfolgt ein Eintrag im Bundeszentralregister.


Problematisch ist, dass Sie vor einer eventuellen Verbeamtung angeben müssen, ob Sie wegen einer Straftat verurteilt wurden bzw. ob ein Strafverfahren gegen Sie anhängig ist. Zudem besteht die Möglichkeit, dass vor einer Beamtung von dem Landeskulturministerium Einsicht in das Bundeszentralregister genommen wird. Eine Eintragung hier wäre für Sie nachteilig.


In Anbetracht Ihres Berufwunsches sollten Sie einen Rechtsanwalt mit Ihrer Verteidigung beaufragen. Dieser wird zunächst Akteneinsicht nehmen, den Akteninhalt mit Ihnen besprechen und mit der Staatsanwaltschaft das Gespräch suchen.


Ziel der Verteidigung wäre es, eine Einstellung des Verfahrens wegen Geringfügigkeit gegen Zahlung einer Geldauflage zu erreichen, § 153 a StPO. Eine solche Einstellung des Verfahrens erscheint nicht im Bundeszentralregister.


Beachten Sie bitte, dass dieses Forum nur einer ersten Orientierung dient und eine persönliche Beratung nicht ersetzen kann. Sollten Ihnen noch etwas unklar sein, so nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion. Für eine etwaige Verteidigung stehe ich gern zur Verfügung.



Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Alexandra Braun
Fachanwältin für Strafrecht


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