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Ladendiebstahl - Wiederholung. Was nun?

30.08.2018 15:29 |
Preis: 50,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


21:02

Zusammenfassung: Bei zwei Diebstählen mit niedriger Schadenshöhe ist der Erlass eines Strafbefehls wahrscheinlich. Unter Umständen kommt auch noch eine Einstellung in Betracht. Hier sind die Umständen des Einzelfalles entscheidend.

Guten Tag,

es geht um folgendes.
Ich habe vor ca. zwei Monaten einen Ladendiebstahl im Famila Warenhaus begangen. Warenwert war ca. 42€.
Der Ladendedektiv hatte mich dabei beobachtet und nachdem ich die Kassenzeile verlassen habe hat er mich ins Büro gebeten. Dort wurden Personalien aufgenommen, eine Kopie von meinem Personalausweis wurde gemacht und zum Schluss musste ich 100€ zahlen. Dazu 12 Monate Hausverbot!
Der Filialleiter stellte einen Strafantrag und einige Zeit später kam der Anhörungsbogen der Polizei, indem ich meine Personalien angegeben habe, ob ich die Tat zugebe ind ich konnte mich noch selber zur Tat äußern. Habe ich gemacht. Den Anhörungsbogen habe ich mit einer Kopie von meinem Entschuldigungsschreiben, den ich an den Filialleiter von Famila geschickt habe, mit zugefügt.
So unerklärlich wie es ist habe ich dann ca. einen Monat später im Aldi Markt gestohlen. Lebensmittel- Wert um die 40€.
Vom Ladendektiv mitgenommen. Foto vom Ausweis gemacht. Filialleiter stellte Strafantrag und es kam einige Zeit später wieder ein Anhörungsbogen. Diesmal habe ich nur meine Personalien angegeben und das ich die Tat zugebe. Auch diesmal habe ich ein Entschuldigungsschreiben zum Anhörungsbogen in Kopie mitgeschickt welches ich zuvor an Aldi geschickt habe.
-
Ich bin 28 Jahre alt. Mutter von zwei Kindern und derzeit in Elternzeit und bekomme 150,-€ mtl. Elterngeld.
-
Was kommt nun auf mich zu?? Mit was muss ich rechnen???


Vielen Dank
30.08.2018 | 15:59

Antwort

von


(16)
Beim Schlump 58
20144 Hamburg
Tel: 040 - 35709790
Tel: 0163-2688570
Web: http://www.verteidigerin-braun.de
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Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihnen werden nun zwei Diebstähle vorgeworfen. Es ist denkbar, dass Sie hier zu einer kleinen Geldstrafe verurteilt werden. Die Geldstrafe orientiert sich an Ihrem monatlichen Einkommen. 30 Tagessätze wären ein Nettoeinkommen von Ihnen.

Es ist zudem durchaus denkbar, dass keine mündliche Verhandlung stattfindet und die Staatsanwaltschaft einen Strafbefehl beantragt. Dabei handelt es sich quasi um ein schriftliches Urteil. Diesen Strafbefehl können Sie entweder akzeptieren oder Einspruch einlegen. Wenn Sie Einspruch einlegen, dann kommt es zu einer mündlichen Verhandlung. Bei einem Einspruch kann die Strafe in der Verhandlung auch höher ausfallen, da das so genannte Verschlechterungsverbot bei einem Einspruch gegen den Strafbefehl nicht gilt.

Mit sehr viel Glück werden beide Verfahren durch die Staatsanwaltschaft eingestellt. Bei 40 und 42,00 Euro Schaden geht die Rechtsprechung zwar regelmäßig nicht mehr von einer geringwertigen Sache aus, aber eine Einstellung des/der Verfahren ist nicht ausgeschlossen. Hier wird auch eine Rolle spielen, in welchem Bundesland die Diebstähle begangen wurden.

Beachten Sie bitte, dass dieses Forum nur einer ersten Orientierung dient und eine persönliche Beratung nicht ersetzen kann. Sollten Ihnen noch etwas unklar sein, so nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.


Mit freundlichen Grüßen



Rechtsanwältin Alexandra Braun
Fachanwältin für Strafrecht

Nachfrage vom Fragesteller 30.08.2018 | 20:49

Vielen Dank.
Die 30 Tagessätze - ein Nettoeinkommen- wären dann das die 150€ die ich mtl bekomme? Also 150€ Strafe eventuell?
Es ist in Schleswig Holstein.

LG

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 30.08.2018 | 21:02

Grundsätzlich kann auch das Einkommen eines Ehegatten Verhandlung berücksichtigt werden, wenn Sie daraus Vorteile ziehen.
Genau kann ich eine Geldstrafe also nicht vorhersagen.

In Ihrem Bundesland halte ich eine Einstellung zumindest für denkbar. In Bayern wäre eher unwahrscheinlich.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 30.08.2018 | 21:02

Grundsätzlich kann auch das Einkommen eines Ehegatten Verhandlung berücksichtigt werden, wenn Sie daraus Vorteile ziehen.
Genau kann ich eine Geldstrafe also nicht vorhersagen.

In Ihrem Bundesland halte ich eine Einstellung zumindest für denkbar. In Bayern wäre eher unwahrscheinlich.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 30.08.2018 | 21:02

Grundsätzlich kann auch das Einkommen eines Ehegatten Verhandlung berücksichtigt werden, wenn Sie daraus Vorteile ziehen.
Genau kann ich eine Geldstrafe also nicht vorhersagen.

In Ihrem Bundesland halte ich eine Einstellung zumindest für denkbar. In Bayern wäre eher unwahrscheinlich.

ANTWORT VON

(16)

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