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Ladendiebstahl Kleinstbetrag Äußerungsbogen

28.07.2018 11:58 |
Preis: 30,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Ich habe vor einigen Wochen Ladendiebstahl bei einem Discounter begangen (Warum, kann ich im Nachhinein schwer sagen und verstehe auch nicht, wie ich so geistesabwesend dumm gehandelt habe und bereue es zum heutigen Zeitpunkt auch immer noch). Es handelt sich dabei um einen relativ kleinen Betrag von 3,78€, allerdings gibt es durch Kameras etc eine klare Beweislage gegen mich. Ich habe nun den Äußerungsbogen zur Beschuldigtenvernehmung von der Polizei bekommen, wo ich mich zu dem Fall äußern kann und bin etwas unsicher, was ich machen soll. Ich habe auf verschiedenen Seiten unterschiedliche Ansichten gelesen, häufig liest man, dass man bei den freiwilligen Angaben (also freier Text zur Rechtfertigung etc) nichts schreiben soll, da das nicht zu eigenen Lasten ausgelegt werden kann, andererseits hört man auch, dass man, um kein Risiko einzugehen, einen Anwalt einschalten soll. Mir erscheint ein Anwalt für diesen Geldbetrag etwas übertrieben, allerdings möchte ich kein Risiko eingehen und würde auch definitiv Mehrkosten tragen, solange es nicht zum Eintrag ins polizeiliche Führungszeugnis kommt (das ist mir extrem wichtig, da ich mich noch in der Ausbildung befinde). Außerdem möchte ich den Prozess so schnell und unkompliziert zuende bringen, da ich nicht mehr lange in Deutschland wohne. Andererseits muss das Schreiben bis zum nächsten Freitag, den 03.08. zurückgeschickt sein, sodass ich nicht weiß, ob die Zeit für eine anwaltliche Beratung reicht.
Meine Frage ist also, ob es Sinn macht,
a) einen Anwalt einzuschalten
b) Mich bei den freiwilligen Äußerungen zu äußern, um die Tat einzugestehen, zu entschuldigen etc um meine Aussichten zu verbessern
c) den Äußerungsbogen ohne zusätzliche freiwillige Angaben zurückzuschicken (Ich habe bereits angekreuzt, dass ich die Tat zugebe und, dass ich mit einer Einstellung des Verfahrens gegen Zahlung einer Geldbuße einverstanden bin)
Wie hoch sind im jeweiligen Fall die Chancen, dass das Verfahren eingestellt wird bzw es zu keinem Eintrag ins Führungszeugnis kommt, und wie beschleunigt das jeweils ggf den Prozess?

Ich weiß, dass das eventuell etwas panisch wirkt angesichts des Betrags, allerdings wäre ich Ersttäter und möchte wie gesagt so wenig Risiko wie möglich eingehen, um diese Sache hinter mich zu bringen.

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Sehr geehrter Ratsuchender,


wenn Sie die Tat einräumen und Geld sparen wollen, macht es keinen Sinn, einen Rechtsanwalt zu beauftragen.

Sie sollten keine weiteren Angaben machen und die Variante C) wählen.

Die Chance, dass es gegen Geldauflage eingestellt wird, sind bei einem Ersttäter sehr hoch (mehr lässt sich ohne Aktenkenntnis nicht eingrenzen).

Ein Eintrag in ein Führungszeugnis kommt hier nicht in Betracht.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle

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