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Ladendiebstahl- Dauer Anhörungsbogen bis eventueller Strafbefehl?

30.07.2009 13:45 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Im Jahr 2005 wurde ich (31J.) bei einem Ladendiebstahl erwischt. Das Verfahren wurde nach §153 eingestellt. Im Dezember 2008 war ich wiederum in Versuchung etwas zu stehlen. Ich steckte einige Artikel in einen Einkaufs-Stoffbeutel anstatt sie in den Einkaufswagen zu legen(Wert der Waren ca.15Eur). Kurz darauf bereute ich dies und entleerte den Beutel in meinen Einkaufswagen. Ich setzte den Einkauf fort und legte später noch ein paar Artikel zurück ins Regal, da ich mich entschied sie nicht zu kaufen.
Nachdem ich meine Einkäufe gezahlt hatte, zeigte mir ein Mann kurz einen Ausweis und sagte ich solle die gerade bezahlten Waren einpacken und mitkommen. Ich fragte warum, er antwortete, dass er mich beobachtet habe und "es sei eine Frechheit, was ich mir geleistet hätte. Soetwas lässt er sich nicht bieten".
Ich solle sofort mitkommen. Ich sagte ich habe alle meine Waren bezahlt, ich möchte gehen. Er stellte sich mir in den Weg und schrie mich an, dass ich sofort mitzukommen habe, ansonsten rufe er sofort die Polizei. Ich ging mit und auf dem Weg beschimpfte er mich, dass "er es leid sei den ganzen Tag Leuten wie mir hinterherzurennen". Er führte mich in eine Art Lagerraum. Dort wollte er meinen Personalausweis sehen. Ich gab ihm diesen und fragte ob ich nun gehen könnte. Er sagte Nein, ich müsse noch bleiben, denn er benötige erst ein bestimmtes Formular für meine Personalien, welches gleich von einer Kassiererin gebracht werden würde.
Während der Wartezeit redete er auf mich ein ich soll endlich "alles zugeben", er habe mich ja beobachtet wie ich Ware eingesteckt habe. Ausserdem möchte er sofort den Inhalt meines Beutels und mitgeführten Rucksacks sehen. Ich solle diesen vor seinen Augen auspacken und ihm alles genau zeigen. Dies tat ich und alle Waren, die ich dabei hatte, waren bezahlt. Daraufhin sagte er mehrmals, dass ich es wohl geschafft habe die Ware "irgendwie verschwinden zu lassen. Es sei eine absolute Frechheit, dass ich hier herumlüge". Zudem habe er mich beobachtet wie ich Verpackungen geöffnet hätte. Ich habe aber keine Verpackungen geöffnet. Er sagte merhmals, ich solle "endlich alles zugeben und unterschreiben". Wenn ich nicht alles zugebe, dann "sähe es sehr schlecht für mich aus, denn dann sehen wir uns vor Gericht wieder" und ich hätte "eh keine Chance".Es sei eindeutig versuchter Diebstahl. Ich unterschrieb den zwischenzeitlich von der Kassiererin gebrachten Bogen nicht und sagte im Beisein dieser Kassiererin, dass ich nichts gestohlen habe und nun gehen möchte, da meine Personalien ja bereits aufgeschrieben wurden.
Nach einigen Beschimpfungen und Drohungen erteilte er mir 12 Mon.Hausverbot, ich bekam meinen Personalausweis wieder und durfte das Geschäft verlassen.

Anfang März '09 wurde mir von der Polizei ein "Äusserungsbogen Beschuldigter" zugesandt.
Unter Straftat steht:"Ladendiebstahl geringwertiger Sachen(Par.248a StGB)
Unter Versuch steht:"Nein"

Ich fragte online einen Anwalt wie ich mich verhalten sollte. Mir wurde geraten die Situation aus meiner Sicht zu schildern, nur zu sagen, dass alle Waren bezahlt waren, jedoch keinesfalls solle ich erwähnen, dass ich anfangs vorhatte etwas zu stehlen. Der Anwalt meinte es käme vermutlich nicht zu einer Gerichtsverhandlung, sondern mit Einstellung des Verfahrens oder einem Strafbefehl sei zu rechnen.

Bisher habe ich aber noch nichts gehört. Die ganze Sache zehrt sehr an meinen Nerven und ich möchte eine Gerichtsverhandlung unbedingt vermeiden.
Ich mache mir nun große Sorgen ob es wohl falsch war den versuchten Diebstahl nicht zuzugeben oder ob es eventuell Videoüberwachung gab, die ich nicht bemerkte.

Meine Fragen sind nun: Wäre es besser wäre einen Anwalt zu beauftragen, da dieser Akteneinsicht beantragen kann und damit ich eine Gerichtsverhandlung vermeiden kann?
(Mir ist es aber ehrlich gesagt zu peinlich mit meinem Anliegen zu einer Kanzlei zu gehen.) Ich möchte unbedingt eine Gerichtsverhandlung vermeiden, habe aber Angst, dass ich dies provoziert habe indem ich den Versuch nicht zugegeben habe.
Ich möchte dieses Jahr gerne 4 Wochen verreisen, befürchte jedoch, dass ich in dieser Zeit wichtige Post (Strafbefehl oder Vorladung) erhalten könnte.Muss ich auf eine längere Abwesenheit verzichten solange diese Sache nicht beendet ist ?
30.07.2009 | 14:35

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller/in,
vorweg möchte ich Sie darauf hinweisen, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzten kann, sondern ausschließlich den Zweck hat, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten.

Nun zu Ihrer Frage, welche ich unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt beantworte:

Ich nehme an, dass Sie sich zu dem Verfahren wohl gegenüber der Polizei eingelassen haben.

Machen Sie sich keine Sorgen. Es scheint, dass die Ermittlungsbehörden überlastet sind und es daher etwas dauert. Ich gehe auch wie mein Kollege davon aus, dass dieses Verfahren eingestellt oder mit einem Strafbefehl beendet wird. Gegen letztere sollten Sie einen Einspruch einlegen, weil nach Ihren Äußerungen möglicherweise ein sog. Rücktritt vom Versuch des Diebstahls in Betracht kommt. Dann wäre ein Freispruch möglich. In diesem Fall würden die Kosten für den Anwalt, den Sie dann übrigens einschalten sollten, der Staatskasse zur Last fallen.

Sie können gerne 4 Wochen verreisen, sollten aber dann jemanden mit der Leerung Ihres Briefkastens beauftragen. Diese Person sollte Sie im Urlaub erreichen können, um Sie zu informieren. Sie könnten weiterhin parallel für den Fall der Zustellung eines Strafbefehls oder einer Ladung einen Anwalt beauftragen, der in den entsprechenden Fällen für Sie tätig wird, um z.B. einen Einspruch einzulegen oder einen Gerichtstermin zu verschieben.


Ich hoffe Ihnen weiter geholfen zu haben und stehe Ihnen gerne im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion oder auch als Verteidiger zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Marek Schauer
Rechtsanwalt


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