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Ladendiebstahl - Anhörungsbogen wirtschaftliche Verhältnisse


| 10.11.2006 14:45 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Martin Kämpf



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich hatte meinen Fall schon vor 5 Wochen hier geschildert. Habe einen Ladendiebstahl über EUR 55,-- begangen und bin und war völlig reumütig geständig. Ich werde mich ausführlich zur Sache äußern und auch ankreuzen, daß ich mit einer Einstellung gegen eine Geldauflage einverstanden bin.

Nun meine Frage:
Ich weiß nicht, wie ich am Besten die Frage nach den persönlichen Verhältnissen beantworte. Ich bin 38 Jahre, verheiratet, 2 Kinder und zur Zeit im Erziehungsurlaub, verdiene also kein eigenes Geld, partizipiere nur am Einkommen meines Mannes, welches relativ hoch ist. Nettoeinkommen: ca. 3.800,-- EUR, aber hohe Kosten durch Hausabtrag usw., also ca. 1.500,-- EUR für Lebensmittel etc. übrig. Taschengeld für mich persönlich schätze ich ca. auf 400 - 500,-- EUR (erhalte ich nicht ausdrücklich), ich nehme mir eigentlich das vom Konto was ich benötige.

Soll ich das so ausführlich mit dem Gehalt meines Mannes anzugeben, oder ist es evtl. sinnvoll, bei seinem hohen Nettogehalt, nur zu schreiben, "Taschengeld ca. 400,-- bis 500,-- EUR", kein eigenes Einkommen. Ich könnte auch noch, damit es wahrheitsgemäß ist hinzufügen, daß ich ab 01.03.2007 wieder anfange zu arbeiten (ca. 900,-- EUR netto).

Was halten Sie Ihrer Meinung nach für sinnvoller?

Persönlich würde ich eher meinen, das die Strafe eher höher ausfällt wenn die das Nettogehalt meines Mannes sehen, ist das so ?

Ich bitte um Ihre Unterstützung !

Vielen Dank !

MfG

BLO

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Sehr geehrte Fragestellerin, sehr geehrter Fragesteller,

auf Grundlage des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes möchte ich Ihre Frage wie folgt beantworten.

Die im Rahmen Ihrer persönlichen Verhältnisse gestellte Frage nach Ihrem Einkommen ist für die eventuelle Bemessung der Tagessatzhöhe bei einer Verurteilung zu einer Geldstrafe relevant. Hierbei kommt es auf das Netto- Einkommen an.
Bei nicht berufstätigen verheirateten Personen bemisst sich das Einkommen an der Teilhabe am Familieneinkommen. Dies ist der tatsächlich gewährte Naturalunterhalt unter Berücksichtigung des Taschengeldes.

Demnach sollten Sie vorliegend den zur Bestreitung Ihres Lebensunterhaltes in den letzten Monaten durchschnittlich nötigen Betrag angeben. Ein Hinweis auf Ihr zukünftiges Einkommen ist dahingehend nicht erforderlich.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick ermöglicht zu haben und stehe für Ergänzungen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion sowie ggf. für die weitere Wahrnehmung Ihrer Interessen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Kämpf
Rechtsanwalt

Fon 089/ 22843355
Fax 089/ 22843356

info@kanzlei-kaempf.net
www.kanzlei-kaempf.net

Nachfrage vom Fragesteller 10.11.2006 | 15:34

Also soll ich das Nettoeinkommen meines Mannes lieber garnicht angeben ? Sondern nur die Summe, die ich zum Lebensunterhalt für die Familie zur Verfügung habe ?

Ergänzung vom Anwalt 10.11.2006 | 15:38

Sehr geehrte Fragestellerin,

Vielen Dank für Ihre Nachfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Sie sind keineswegs verpflichtet, das Netto- Einkommen Ihres Mannes anzugeben. Ich empfehle Ihnen, dieses eben gerade nicht anzugeben. Auch der Familienunterhalt ist nicht relevant.

Sie sollten ausschließlich den Betrag angeben, den Sie persönlich monatlich für Ihren eigenen Lebensunterhalt samt Taschengeld aufwenden.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Kämpf
Rechtsanwalt
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