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Ladendiebstahl: Anhörungsbogen

08.03.2019 22:01 |
Preis: 25,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Martin Kämpf


Es tut mir leid, dass ich nur so wenig bieten kann, aber ich bin in einer finanziellen Notlage und sehr verzweifelt...

Folgender Sachverhalt:
Ich ging in ein Drogeriegeschäft um ein bisschen zu bummeln. Dabei sah ich eine Dose gefüllt mit einem alkoholischen Getränk im Wert von 2,99€ plus 0,25€ Pfand. Ich nahm diese, steckte sie ein und wurde wenige Meter nach Verlassen des Geschäfts erwischt. Ich verneinte vehement das Getränk gestohlen zu haben, behauptete, dass ich es bereits dabei hatte, als ich den Laden betrat.
Auf den Überwachungsvideos sieht man doch schon eindeutig, dass das Getränk genommen und eingesteckt wird. Ich weiß auch nicht warum ich das getan habe, aber in diesem Moment habe ich mich so geschämt es zuzugeben, dass ich dachte, es wäre besser alles abzustreiten...
Die Dose blieb dann im Laden.

Nun folgt das Anhörungsschreiben.

Meine Frage:
Soll ich es weiterhin abstreiten, da die Sache minderwertig ist und das Verfahren evtl sowieso eingestellt/nicht aufgenommen wird?
Oder soll ich mich besser stellen und in aller Form entschuldigen?
Oder auf das Schreiben schweigen?

Kurz zu mir:
Student, noch 20 Jahre alt, das erste und letzte Mal polizeilich auffällig gewesen, Nebenjob von ca 450€

Vielen herzlichen Dank für Ihre Antwort! Sie sind die einzige(n) Person(en), der/denen ich mich momentan anvertrauen kann...

Sehr geehrter Anfragender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich Ihnen wie folgt beantworte:


Ich gehe hier davon aus, dass das Strafverfahren wegen des Diebstahls geringwertiger Sachen eingestellt wird. Hierfür spricht der äußerst niedrige Beuteschaden der entwendeten Dose und die Tatsache, dass Sie Ersttäter und mithin nicht vorbestraft sind.
Da Ihnen der Diebstahl anhand des (objektivierbaren) Beweismittels der Videoaufzeichnung nachgewiesen werden kann, können Sie hier (ausnahmsweise ohne Akteneinsicht etc.) die Tat einräumen und die Einstellung anregen.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten rechtlichen Überblick ermöglicht zu haben, und stehe bei etwaigen Verständnisproblemen zu meiner ursprünglichen Beantwortung Ihrer Frage im Wege der kostenlosen Nachfragefunktion gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Martin Kämpf
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Strafrecht

Nachfrage vom Fragesteller 11.03.2019 | 11:53

Vielen herzlichen Dank für die rasche Antwort! Nun ergeben sich noch ein paar letzte Fragen bzgl der weiteren Vorgehensweise:

1) Auf den Anhörungsbogen zu schweigen ist Ihrer Meinung nach also keine Option?

2) Da ich Hausverbot bekommen habe, würde ich mich beim Unternehmen postalisch entschuldigen. Wird das auch anerkannt? Kann ich das auch 'geltend' machen?

3) Wie lange dauert es erfahrungsgemäß bis der Anhörungsbogen ankommt? Ich muss ihn vor meinen Eltern abfangen...

4) Wie sieht Ihre Empfehlung für das Ausfüllen des Bogens aus? Ich habe schon gelesen, dass ein gewisser Paragraph unbedingt angekreuzt bzw angeführt werden sollte um das Verfahren einstellen zu lassen? Ich möchte das möglichst schnell und reibungslos über die Bühne bringen, ohne dass jemand davon erfährt. Sei es Arbeitgeber oder meine Eltern.

Noch einmal vielen herzlichen Dank! Ich wüsste nicht, was ich ohne Sie tun würde...

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 12.03.2019 | 08:16

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Nachfragen beantworte ich wie folgt:

zu 1) Selbstverständlich können Sie jederzeit von Ihrem Schweigerecht Gebrauch machen, einen Vorteil sehe ich nicht.
zu 2) Auch eine schriftliche Entschuldigung wirkt strafmildernd.
zu 3) Das ist nicht prognostizierbar, da von Behörde zu Behörde und Sachbarbeiter zu Sachbearbeiter unterschiedlich.
zu 4) Da ich den Äußerungsbogen nicht kenne, kann ich Ihnen diese Frage nicht beantworten und verweise diesbzüglich auf meine ursprüngliche Beantwortung Ihrer Frage.

Mit freundlichen Grüßen
Martin Kämpf
Rechtsanwalt

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